Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
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St. Johannis in Kühlungsborn wird erste Radwegekirche Mecklenburg-Vorpommerns

27. April 2012

Radwanderer auf dem Ostseeküsten-Radweg kreuzen neuerdings die erste Radwegekirche Mecklenburg-Vorpommerns. Die über 800-jährige Feldsteinkirche St. Johannis im Ostseebad Kühlungsborn ist die erste Radwegekirche im Land. Als solche befindet sie sich unmittelbar am Radwanderweg, ist mittels Hinweisschilder gekennzeichnet und tagsüber von Ostern bis zum Reformationstag frei zugänglich. Besucher haben die Möglichkeit Fahrräder und Gepäck im Außengelände abzustellen. Darüber hinaus zeichnen sich Radwegekirchen durch besondere Gastfreundlichkeit aus, insbesondere durch sanitäre Anlagen und Möglichkeiten zur Rast. Auch optisch ein Hingucker, reihen sich vor der St.-Johannis-Kirche von Kühlungsborn alte Bäume der gen Süden führenden Schlossstraße. Initiiert wurde das Projekt der Radwegekirchen von der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Fernsehtipps: Interessante Sendungen über Mecklenburg-Vorpommern im Mai

26. April 2012

Fernsehtipps Mecklenburg-Vorpommern
Dienstag, 1. Mai
Andreas Kieling – Mitten im wilden Deutschland (5): Von der Elbe an die Ostsee
Film von Christian Feyerabend und Michael Gärtner.
Die beiden nördlichsten Länder Deutschlands sind gleichzeitig auch diejenigen mit der geringsten Bevölkerungsdichte. Hier ist die Natur noch ursprünglich. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern einen Sonderstatus. Die wirtschaftlich schwache Region ist auf den Tourismus angewiesen, und mit ihrer verträumten Seenplatte und den vorgelagerten Inseln hat die Landschaft beste Voraussetzungen dazu. Im Grenzbereich ist es die Elbe, die die Landschaft geprägt hat wie kein zweiter Fluss. Die Erinnerung an die Elbhochwasser ist immer noch hellwach und damit auch die Gewissheit, dass man mit der Natur und nicht gegen sie leben muss.
Phoenix, 11:15 – 13:00 Uhr

Samstag, 5. Mai
Erlebnisreisen-Tipp: Mecklenburg-Vorpommern – Mit dem Dampfzug und dem Schiff
Dokumentation
Die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“ verkehrt im Dampfbetrieb zwischen Bad Doberan, Heiligendamm und Kühlungsborn. Wer statt auf Schienen lieber auf dem Wasser unterwegs ist, der kann sich ein Hausboot mieten und gemütlich über Mecklenburgs Seenplatte schippern.
WDR Fernsehen, 7:20 – 7:30 Uhr

Montag, 7. Mai
Erlebnisreisen-Tipp: Mecklenburg-Vorpommern – Hiddensee
Film von Udo Eling.
WDR Fernsehen, 10:50 – 11:10 Uhr

Samstag, 12. Mai
Die nordstory:Zwischen Ostsee und Bodden –Typen auf Fischland-Darß-Zingst
Film von Frank Breuner.
Über Jahrhunderte hinweg wuchsen Fischland, Darß und Zingst zu einer Halbinsel zusammen. Die Ostsee formt diesen ganz besonderen Landstrich und damit das Leben der Menschen dort. Auf der anderen Seite wird er vom Bodden, einem küstennahen Gewässer, begrenzt.
Die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, haben einen ganz eigenen Schlag: Sie sind knorrig und freundlich in ihrer Art, haben einen Dickschädel. Seit Jahrhunderten waren dort Seefahrer, Fischer und Bauern zu Hause. Später, im 19. Jahrhundert, entdeckten auch Künstler wie Erich Heckel oder Gerhard Marcks die Einzigartigkeit der Region Fischland-Darß-Zingst.
Der Tourismus hat vieles verändert, die Seefahrt ist den Segeltörns für Urlauber gewichen. Aber man findet auch heute noch „Typen“ auf der Halbinsel, die Geschichte erlebt haben und Geschichten von dem ganz besonderen Landstrich erzählen können.
Peter Eymael zum Beispiel: Der pensionierte Kapitän betreibt mit seiner Frau Gabriele eine Kunstscheune bei Wustrow und fährt immer noch mit den traditionellen Zeesbooten auf den Bodden hinaus. Besonders beeindruckend in der Landwirtschaft ist der alljährliche Viehabtrieb von der Insel Große Kirr, ein Spektakel, das an den Wilden Westen erinnert. Und die Seenotretter der DGzRS auf dem Darß retten Schiffbrüchige, wenn sonst keiner mehr helfen kann.
NDR Fernsehen, 14:00 – 15:00 Uhr

Montag, 14. Mai
Der Darß – Küste der Kraniche
Film von Christoph Hauschild und Ulrich Nebelsiek.
Zwischen Rostock und Rügen liegt am Rand der Ostsee die langgestreckte Halbinsel aus Fischland, Darß und Zingst. Noch vor 4.000 Jahren bestand sie aus einzelnen Inseln, die erst durch die Macht des Windes und der Strömungen zusammenwuchsen. Heute schützt diese Landzunge eine einzigartige Lagunenwelt, die in ihrem Windschatten liegt: den Bodden mit seinen Salzwiesen, Prielen und Seen.
Vor dem direkten Zugriff der See bewahrt, leben hier sehr viele verschiedene Vogelarten –von den Seeadlern des Darßer Waldes bis zu den Kormoranen der kleinen Boddeninseln, von den Uferschnepfen bis zu den schon fast ausgestorbenen Kampfläufern. Im Herbst und im Frühling beherrschen jedoch die gewaltigen Trupps der Kraniche das Bild, von denen die meisten in Skandinavien und dem Baltikum brüten. Sie suchen hier Stärkung vor dem großen Zug in ihr südwestliches Winterquartier oder auf dem Rückweg gen Norden. Rund 40.000 Kraniche sammeln sich am Bodden – ein beeindruckendes Schauspiel. Zeitgleich werben im Darßer Wald die Rothirsche um die Weibchen – ihr tiefes Röhren vermischt sich mit dem Rauschen der Wellen und den heiseren Rufen der Kraniche. Zu dieser Zeit gelingt es sogar, die brunftenden Tiere direkt vor der Kulisse der Ostseewellen zu beobachten.
Menschen leben schon seit Jahrhunderten in dieser Landschaft, und einige Landschaftsformen, wie etwa die Salzwiesen auf den Boddeninseln, bleiben nur durch sie erhalten: Hätten sie nicht seit Jahrhunderten hier Heu gemäht und würden sie heute ihre Rinder im Sommer nicht auf die Inseln treiben, wären die kleinen Erhebungen im Boddenwasser längst von höheren Pflanzen überwuchert – und damit für Vogelarten wie den Kampfläufer verloren. In einer Landschaft von so großer Schönheit beschränkt sich die menschliche Präsenz heute aber nicht mehr auf die Bewohner der kleinen Ortschaften.
Hunderttausende Touristen strömen jeden Sommer an die paradiesischen Strände und bedrohen damit gerade das, was sie hier suchen: die unberührte Natur.
NDR Fernsehen, 11:30 – 12:15 Uhr

Donnerstag, 17. Mai (Christi Himmelfahrt)
Meine Kindheit an der Ostsee
Film von Anika Giese und Claudia Wallbrecht
Sommer, Sonne, Strand: Die Ostsee steht für viele Norddeutsche vor allen Dingen für Urlaubsspaß. Wer hier aufwachsen durfte, ist zu beneiden. Doch viele Ostseekinder der 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahre haben auch erlebt, dass ihr Strand militärisches Sperrgebiet war. Hinter dem Meer ging es für sie nicht mehr weiter.
Die Reise in diese Vergangenheit führt von Greifswald über Rügen und Rostock bis nach Eckernförde. Prominente und andere Norddeutsche erinnern sich in dieser Sendung an ihre Kindertage in DDR und BRD. Seltenes Archivmaterial und exklusive Privataufnahmen lassen diese Zeiten filmisch wieder lebendig werden.
Eines dieser Ostseekinder ist Cornelia Linse aus Greifswald, ehemalige Weltmeisterin im Rudern und Zweite bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Das „besondere Bootsgefühl“ hat sie bereits in ihrer Kindheit an der Ostsee entdeckt, „dieses leise Plätschern des Wassers gegen die Bootswand.“ Jahrelang trainierte die Jugendliche auf dem Fluss Ryck – immer bis zum Greifswalder Bodden und zurück.
Phoenix, 17:15 – 18:00 Uhr

Freitag, 18. Mai
die nordstory: Frühling im Norden. Thema unter anderem: Mecklenburg-Vorpommern – Frühjahrsputz auf dem Wasser
Magazin mit Birgit Schanzen.
Die Bootshausanlage am Schweriner See, an den Werderwiesen, ist die größte zusammenhängende Bootshausanlage Europas. Lange Holzbootshäuser stehen dicht beieinander, immer mit Ober- und Unterlieger für Boote, mit kleinem Zimmer, Küche, WC und einem kleinen Stück Garten davor. Im Frühling kribbeln den Bootshausbesitzern nicht nur die Finger, weil die Saison losgeht, auch die Anlage muss aus dem Winterschlaf geweckt werden. Alle Vereinsmitglieder schaffen und werkeln an den Wochenenden gemeinsam an den Häusern, Booten, Beeten. Das ist straff organisiertes Laubenpieper-Feeling auf und am Wasser mit allem, was dazu gehört.
NDR Fernsehen, 20:15 – 21:15 Uhr

Samstag, 19. Mai
Zauberhafte Heimat – Gunther Emmerlich zu Gast auf Usedom
Magazin.
Musikalische Gäste der Sendung: Geschwister Hofmann, Die Vikinger, Lisa Del Bo, Olaf Berger, Monika Martin, Truck Stop, MDR Deutsches Fernsehballett.
hr-fernsehen, 15:45 – 16:30 Uhr

Sonntag, 20. Mai
SonntagAbend: Die deutsche Ostseeküste entdecken
Moderation: Markus Brock.
Die deutsche Ostseeküste bietet unberührte Natur, kilometerlange Strände und atemberaubende Steilküsten zwischen Flensburg im Norden und Ahlbeck an der deutsch-polnischen Grenze. Dazu reihen sich Bäderpracht und historische Hansestädte wie Lübeck, Stralsund und Rostock gleich einer Perlenschnur an der Küste entlang. Davor die Inseln Rügen, Hiddensee, Usedom, und hinter der Küste die Holsteinische Schweiz und Mecklenburg-Vorpommern voller prächtiger Guts- und Herrenhäuser, Klöster und Residenzen.
Markus Brock entdeckt diese vielfältige Urlaubsregion mit einheimischen Experten auf sehr persönliche Weise: die Schauspielerin Saskia Valencia erzählt von ihrer Kindheit am Warnemünder Strand und im Plattenbau, Helmuth Freiherr von Maltzahn baut nach der Wende sein Familienschloss in Mecklenburg wieder auf.
SWR Fernsehen, 20:15 – 21:45 Uhr

Dienstag, 22. Mai
Eisenbahnromantik: Usedomer Bäderbahn
Moderation: Hagen von Ortloff.
Mitte der neunziger Jahre war es nicht gut bestellt um die Usedomer Bäderbahn, die damals noch nicht so hieß und mehr oder weniger ein Schattendasein fristete. Man reiste mit dem Auto, und die Bahn schien ein Relikt aus vergangenen Tagen. Doch der Schatz wurde gehoben: Schließlich ist die Bahn immer noch ein wichtiges Transportmittel auf der Insel. Wenn man es pflegt, erneuert und das Angebot ausweitet, dann finden sich auch ausreichend Fahrgäste ein. So wurde aus einem Stilllegungskandidaten ein blühendes Unternehmen, das nicht nur auf der Insel unverzichtbar geworden ist. Unterdessen unterhält die Bäderbahn noch weitere Strecken an der Ostseeküste. Das Stammnetz wurde über die Staatsgrenze nach Polen verlängert – ein weiterer Beweis dafür, dass auch Nebenbahnen erfolgreich sein können.
hr-fernsehen, 14:00 – 14:30 Uhr

Dienstag, 29. Mai
Die Ostseeinsel Rügen
Film von Dieter Wieland.
BR-alpha, 23:00 – 23:45 Uhr

Hausbooturlaub in der Mecklenburgischen Seenplatte

10. April 2012

Fernsehtipps Mecklenburg-VorpommernMit ab-in-den-urlaub.de einen Hausbooturlaub an der Mecklenburger Seenplatte erleben - das verspricht sowohl entspannende Momente als auch aufregende Entdeckungen entlang malerischer Fährrouten. Die Mecklenburger Seenplatte hat in dieser Hinsicht eine Menge zu bieten und ist ein beliebtes Reiseziel für diese Urlaubsart.

Fährrouten der Mecklenburger Seenplatte

Die Mecklenburger Seenplatte verfügt über viel Natur und besteht aus mehreren Gebieten, darunter das Mecklenburgische Großseengebiet und die Feldberger Seenlandschaft. In diesen und anderen Regionen kann man mit ab-in-den-urlaub.de unter vielen Fährrouten wählen. Beispielsweise gibt es einwöchige Trips, die die Route gen Müritz von Mildenberg über die kleine mecklenburgische Seenplatte bis nach Zehdenick abfahren. Gen Süden kann auch ein Abstecher nach Berlin gemacht werden. Sehenswürdigkeiten gibt es entlang der meisten Routen, wie Schlösser oder Klosteranlagen, oder man kommt der Flora und Fauna der Regionen bei Führungen näher.

Welche Arten von Hausbooten gibt es?

Von einfachen Booten ohne nennenswerte Sonderausstattung bis hin zu luxuriösen Motoryachten, die über zehn Personen Platz bieten und bisweilen über Whirlpools verfügen, bietet ab-in-den-urlaub.de die freie Auswahl. Entscheidend ist neben dem Budget vor allem die gewählte Reisedauer und -route. Bei längeren Reisen spielt der Komfort an Bord seine größere Rolle als bei einem Urlaub von nur wenigen Tagen.

Preise und Modalitäten

Die Preise für einen Hausbooturlaub variieren je nach Reisedauer und Ausstattung des Gefährts. Außerdem spielt die Reisezeit eine Rolle. Günstige Wochenangebote lassen sich bereits für knapp unter 1000 Euro finden. Teurere liegen meist im Bereich von anderthalbtausend Euro. Berücksichtigt werden muss darüber hinaus noch die Kaution, die in den meisten Fällen hinterlegt werden muss. Auf ab-in-den-urlaub.de besteht eine große Auswahl an günstigen und exklusiven Angeboten.

Für wen eignet sich solch ein Urlaub?

Ein Hausbooturlaub für fast jeden Reisenden eine lohnenswerte Option. Familienurlaube und Reisen mit Freunden eignen sich jedoch besonders gut, um sie auf einem Hausboot zu verleben. Viele Anlegestellen versprechen abwechslungsreiche Erkundungstouren an Land und die schönen und facettenreichen Landschaften lassen nie Langeweile während der Fahrt aufkommen. Gemeinschaftlich lassen sich so unvergessliche Eindrücke sammeln.

3. Sandskulpturenfestival auf Rügen

30. März 2012

Eine Märchenwelt aus Sand erwartet Besucher ab dem 31. März in Binz. Unter dem Motto „Märchenfiguren der Gebrüder Grimm“ schaffen rund 50 Sandbaukünstler aus Finnland, Lettland, Polen, Russland, Kanada und der Schweiz bis zu drei Meter hohe Märchengestalten wie Dornröschen, Aschenputtel und den Gestiefelten Kater.
Für die 34 Sandskulpturen sind 8.000 Tonnen Spezialsand nötig, die extra für dieses Event ins Ostseebad geschafft wurden. Mit Schaufeln, Sägen, Skalpellen und Pinseln erwecken die Künstler den besonders gut modellierbaren, körnigen Sand zum Leben. – Das 3. Sandskulpturenfestival auf Rügen ist das größte dieser Art weltweit. Organisiert wird die Skulpturen-Show vom niederländischen Veranstalter „Sculpture Events“.
Besucher können die Kunstwerke aus Sand bis zum 4. November in einem Zelt auf der Binzer Festwiese in der Nähe des Bahnhofs bestaunen. Im vergangenen Jahr kamen rund 200.000 Besucher zum Rügener Sandskulpturenfestival.

Fernsehtipps: Interessante Sendungen über Mecklenburg-Vorpommern im April

30. März 2012

Fernsehtipps Mecklenburg-Vorpommern
Donnerstag, 5. April
Bilderbuch: Usedom und Wollin
Film von Karin Reiss.
NDR Fernsehen, 14:15 – 15:00 Uhr

Samstag, 7. April
Der Bernsteinfischer – Ein Ire auf Rügen
Dokumentation.
EinsExtra, 6:05 – 6:35 Uhr

Sonntag, 8. April
Dorf Mecklenburg – Die große Burg der Slawenfürsten
Dokumentation aus der Reihe „Streifzüge“.
Dorf Mecklenburg liegt zwischen der Hansestadt Wismar und dem Schweriner See. Die Burganlage entstand etwa im 5. Jahrhundert. Es existiert ein heute noch sichtbarer Ringwall.
EinsPlus, 9:00 – 9:15 Uhr

Montag, 9. April
Die Küsten des Nordens – Von Lübeck zum Darß
Film von Peter Bardehle und Wilfried Hauke.
Der Film „Die Küsten des Nordens“ folgt den Spuren der alten Hanse. Faszinierende Bilder aus bisher ungesehener Perspektive wechseln sich ab mit inspirierenden Geschichten von Menschen und ihrer Liebe zu Land und Meer. Stationen der filmischen Reise sind Lübeck, Boltenhagen, Wustrow, Ahrenshoop und Prerow auf dem Darß.
rbb Fernsehen, 13:50 – 14:50 Uhr

Montag, 9. April
Landpartie: Usedom – Insel der Fluchten und Träume
Moderation: Heike Götz.
Usedom, die kleine Inselschönheit in der Ostsee, ist das Ziel dieser „Landpartie“ mit Heike Götz. Mit 1917 Sonnenstunden im Jahr gilt Usedom als sonnenreichste Gegend in Deutschland.
Heike Götz erkundet die Insel mit dem Fahrrad. Usedom ist für Radfahrer gut erschlossen. Die Insel bietet für jeden Geschmack etwas: schöne Strände, malerische Landschaften und den Charme der Bäderarchitektur aus Kaisers Zeiten. Im Kaiserbad Ahlbeck lernt sie die Thalassotherapie kennen, also die Behandlung von Beschwerden etwa mit Meerwasser, Algen oder Schlick.
Auch die dem Festland zugewandte Seite Usedoms ist einen Ausflug wert. Heike Götz schippert auf dem Segelschoner „Weiße Düne“ durch das Achterwasser, so heißt das Meer zwischen der Insel und dem Festland. Sie besucht das Atelier und den Garten des Malers Otto Niemeyer-Holstein.
Die Moderatorin unternimmt auch eine Radtour nach Krummin, das als schönstes Dorf auf der Halbinsel Gnitz gilt. Dort macht sie bei selbst gebackenem Pflaumenkuchen Pause auf einem alten Resthof, auf dem sich heute eine Gastwirtschaft befindet.
Aber auch Kurioses gibt es zu besichtigen: die Arbeit einer Handwerkerin, die aus Fischhaut Leder herstellt, oder das Zweiradmuseum Dargen, wo allerlei Überbleibsel aus DDR-Zeiten ausgestellt sind.
rbb Fernsehen, 14:50 – 16:20 Uhr

Montag, 9. April
Landpartie: Müritz – Das Land der 1.000 Seen mit Platz für 1.000 Ideen
Moderation: Heike Götz.
In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich das größte zusammenhängende Seengebiet in Mitteleuropa. Die Region an der Müritz bietet ideale Bedingungen für Urlauber, die die vielfach unberührte Natur zu Wasser und zu Land entdecken wollen. Sie ist also auch gut geeignet für eine Landpartie mit Heike Götz. Rund um den See Müritz führt ein Rad- und Wanderweg, der bequem zu befahren ist, denn es gibt kaum Steigungen.
Heike Götz erkundet die Seenlandschaft und ist beeindruckt vom Ideenreichtum der Menschen an der Müritz. Sie ist mit einem Müritz-Fischer unterwegs durch faszinierende Wasserlandschaften mit einer ganz eigenen Flora und Fauna. Heike Götz besucht den beschaulichen Ort Waren, das Zentrum an der Müritz. Dort können sich Besucher im Naturerlebniszentrum Müritzeum einen Eindruck über die Naturschönheiten in der Region machen, zum Beispiel über den Buchenwald von Serrahn. Er wurde im Jahr 2011 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt.
In der waldreichen Gegend lernt die Moderatorin eine Familie kennen, die erfolgreich versucht, ein altes und traditionsreiches Handwerk wieder zu beleben: die Köhlerei. Außerdem ist Heike Götz mit einem Landwirt unterwegs, der im Nationalpark Müritz extensive Weidewirtschaft betreibt. Und sie besucht einen Züchter, der sein Herz für exotische Tiere entdeckt hat: Lamas, Kamele und Zebras weiden auf den Wiesen in Mecklenburg-Vorpommern.
MDR Fernsehen, 16:30 – 18:00 Uhr

Dienstag, 10. April
Strandkörbe, Kaiserbäder und Kreidefelsen
Film von Julia Oelkers.
Der Film erzählt von Boddenfischern und Bernsteinsuchern, Bootsbauern und Freizeitkapitänen. Wir besichtigen Königstuhl und Kreideküste, besuchen Seebäder, Strandpromenaden, Sommervillen und Fischerdörfer. In Usedom begeben wir uns auf die Spuren wohlhabender Berliner des vorletzten Jahrhunderts, auf Rügen zeigen wir die atemberaubende Landschaft im Nationalpark und beschäftigen uns mit dem Wahrzeichen der Insel, der Kreide. Auf dem Darß treffen wir den letzten Ostseefischer aus Zingst und lassen uns zeigen, wo die schönsten Bernsteine zu finden sind.
Phoenix, 16:30 – 17:15 Uhr

Freitag, 13. April
Bilderbuch Deutschland: Von Schwerin bis Wismar
Film von Dörte Petsch.
Der Film erzählt Geschichten von Menschen und Orten in Schwerin und Wismar. Das Schweriner Theater liegt im Herzen der Stadt. Jutta Breu hat hier jahrelang gespielt. Neben Schloss und Altstadt bestimmt der Schweriner See das Stadtbild. Werner Kaitsch schippert seit mehr als 20 Jahren als Flottenkapitän bei der „Weißen Flotte“ über den See. Johannes von Niebelschütz ist nach der Wende mit seiner Familie aus dem Westen gekommen und baut jetzt Pferdefutter für die englische Königin an.
Direkt an der Ostsee liegt die alte Hansestadt Wismar. Der mittelalterliche Stadtkern mit Patrizierhäusern, Speichern und Kontoren zeigt den früheren Wohlstand. Werner Bobzien ist einer der wenigen Fischer, die hier vor der Ostseeküste ihre Reusen und Stellnetze auswerfen.
NDR Fernsehen, 14:15 – 15:00 Uhr

Samstag, 14. April
Die nordstory: Europas längste Strandpromenade – Von Bansin nach Swinemünde und zurück
Film von Matthias Vogler.
Europas längste Strandpromenade gibt es auf der Insel Usedom. Spazieren, Radfahren, Einkaufen, Fischbrötchen essen, im Café sitzen oder in einem Gourmetrestaurant speisen: Alles ist möglich auf der zwölf Kilometer langen Flaniermeile. Auf der einen Seite die Bädervillen, auf der anderen die Seebrücken und der endlose Ostseestrand. Seit August 2011 ist das letzte fehlende Verbindungsstück zwischen der deutschen und der polnischen Promenade geschlossen worden. Nun geht es ohne Grenzkontrollen ungehindert auf und ab zwischen den drei Kaiserbädern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck sowie dem polnischen Ostseebad Swinemünde.
Eine Schweizer Familie hat sich zu einem Kurzurlaub in Bansin entschlossen. Statt Berge und Seen wollen sie den unverstellten Blick auf den Horizont, den Wind und das Meeresrauschen genießen. Aber sie wollen auch Bummeln gehen, und so machen sie sich auf den Weg, die längste Strandpromenade Europas mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen – zu Fuß, mit dem Rad und in einem historischen Doppeldecker. Sie treffen einen urigen Fischer, der Flundern noch wie im letzten Jahrhundert fängt, essen beim besten Koch der Insel, und die schöne Anna aus Swinemünde zeigt ihnen, wo der Kanonendonner kleinen Kindern große Freude macht: auf der alten Festung rechts und links der Swine.
NDR Fernsehen, 14:00 – 15:00 Uhr

Sonntag, 15. April
Güstrow – Klein-Paris in Mecklenburg
Dokumentation aus der Reihe „Streifzüge“.
EinsPlus, 9:00 – 9:15 Uhr

Dienstag, 17. April
Landschaften des Nordens: Stille Wildnis – Leben an den Ufern der Peene
Film von Gudrun Brigitta Nöh.
3sat, 17:30 – 18:30 Uhr

Donnerstag, 19. April
Wismar und Stralsund – Die ungleich Gleichen
Dokumentation aus der Reihe „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“
BR-alpha, 20:45 – 21:00 Uhr

Samstag, 21. April
Insel der Sehnsucht – Frühling auf Rügen
Dokumentation.
ZDFinfo, 9:30 – 10:00 Uhr

Literaturtage: Dracula zu Gast auf Usedom

28. März 2012

Die Insel Usedom begibt sich im Rahmen der diesjährigen Literaturtage vom 28. März bis zum 1. April auf eine literarische Reise nach Rumänien. Unter dem Titel „Wortreiche Landschaften zwischen der Ostsee und den Karpaten“ durchqueren Autoren und Besucher die Kulturlandschaften Siebenbürgen, Banat und Bukowina. Auf der Spur des legendären Dracula im heutigen Rumänien beginnt die Veranstaltungsreihe mit dem Dokumentarfilm „Die Wahrheit über Dracula“ von Stanislaw Mucha im Hotel Esplanade in Heringsdorf.
An den Usedomer Literaturtagen nehmen Autoren aus Deutschland, Rumänien und Polen teil, darunter Ernest Wichner, Joanna Bator, Eginald Schlattner, Eleonora Hummel und Georg Aescht als auch der Regisseur Radu Gabrea und der Pianist und Autor Alfred Brendel.
Manfred Osten und Franziska Franke begleiten eine literarische Inselrundfahrt in den Norden Usedoms mit Lyrik und Kurzprosa bekannter rumänischer, polnischer und deutscher Autoren.
Musikalisch umspielt wird die Tour mit Start am Vineta-Hotel in Zempin über Mölschow, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Als Gewinnerin des mit 5.000 Euro dotierten Literaturpreises wurde bereits die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk bekannt gegeben. Die Usedomer Literaturtage finden zum zweiten Mal in Kooperation mit dem Usedomer Musikfestival, dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa und der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf statt. (Karten sind online auf www.usedomer-literaturtage.de oder telefonisch unter der Rufnummer 038378 – 34647 erhältlich.)

Müritz-Shuttle: Vom Flugzeug direkt ins Urlaubsparadies

27. März 2012

Anreise ohne Stress: Wer mit dem Flieger nach Mecklenburg-Vorpommern reist und sich sein Urlaubsziel in der Region Müritz gesteckt hat, kann sich bequem zurücklehnen. Von März bis Oktober verkehrt ein Shuttle-Bus zwischen dem Flughafen Rostock-Laage und dem Hafendorf Müritz bzw. Land Fleesensee. Entsprechend der Ankunft- und Abflugzeiten gelangen Reisende donnerstags, freitags und am Wochenende vom Terminal direkt zum gecharterten Hausboot, zum Campingplatz, ins Hotel, in die Ferienwohnung oder ins Ferienhaus.
In die Wege geleitet wurde der Bus-Transfer zwischen Rostock-Laage und der südlichen Müritz vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern. Mit der Mecklenburgischen Ostseeküste, Westmecklenburg und Wismar sowie den Inseln Fischland-Darß-Zingst, Usedom und Rügen hat sich der Verband fünf weitere Urlaubsdestinationen per Shuttle-Service erschlossen. (Tickets sind für 22 Euro pro Person online auf www.auf-nach-mv.de/flug, telefonisch unter der Rufnummer 039823 - 2660 sowie im Hafenbüro der Marina Müritz erhältlich.)

Fernsehtipps: Interessante Sendungen über Mecklenburg-Vorpommern im März

23. Februar 2012

Fernsehtipps Mecklenburg-VorpommernSonntag, 4. März
Faszination Wissen: Artenschutz – Was leisten künstliche Ökosysteme?
Von Florian Guthknecht.
Das Ozeaneum in Stralsund ist der größte Museumsbau Deutschlands. Hier können die Besucher virtuell ins Meer „eintauchen“. Mehr als 1.000 Meeresbewohner haben in den 39 Aquarien ein fragiles Zuhause. Algenwälder, Korallenriffe und eine „Mini-Nordsee“ müssen durchgehend kontrolliert werden. Ein einziger kranker Fisch oder eine minimale Änderung der Temperatur – schon kann das zerbrechliche und komplizierte Gleichgewicht unter Wasser gefährdet sein. Rund um die Uhr werden Proben genommen. Es werden Algen „gesät“, es wird geputzt, dokumentiert und Nachwuchs gezüchtet. Die Wissenschaftler im Ozeaneum sind ständig im Einsatz. Ein Ökosystem „nachzubauen“, noch dazu ein so komplexes wie das Meer, ist eine gewaltige Aufgabe. Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der „echten“ Meere und ihrer bedrohten Arten zugutekommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.
Bayerisches Fernsehen, 21:15 – 21:45 Uhr

Dienstag, 6. März
Toskana des Nordens – Bahnen in der Uckermark
Sendung aus der Reihe „Eisenbahnromantik“.
Kiefernwälder, bezaubernde Heidelandschaften und unendlich viele Seen haben die Uckermark im Nordosten Deutschlands bekannt gemacht. Die Eisenbahn spielt hier nach wie vor eine bedeutende Rolle. Sie bringt Touristen ins Land, ist aber auch für den Gütertransport der wenigen noch vorhandenen Industrieanlagen wichtig. Engagierte Vereine bemühen sich seit Langem, stillgelegte Schmalspurbahnstrecken Stück für Stück wieder zu beleben und damit der Nachwelt zu erhalten. In Pasewalk haben in einem Eisenbahnmuseum Relikte des legendären DDR-Regierungszuges überlebt. „Eisenbahnromantik“ schaut hinter die Kulissen der chemischen Industrie in Schwedt mit ihrer riesigen Werksbahn und geht schließlich auf Spurensuche: Was ist noch übrig von der über hundert Jahre alten Karniner Eisenbahnhubbrücke in der Peene bei Usedom?
hr-fernsehen, 14:00 – 14:30 Uhr

Donnerstag, 8. März
Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (5/5): Von der Elbe an die Ostsee
Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner.
Die beiden nördlichsten Länder Deutschlands, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, sind gleichzeitig auch diejenigen mit der geringsten Bevölkerungsdichte. Dort ist die Natur noch am ursprünglichsten. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern einen Sonderstatus. Die wirtschaftlich schwache Region ist auf den Tourismus angewiesen. Doch mit ihrer verträumten Seenplatte und den vorgelagerten Inseln hat die Landschaft beste Voraussetzungen. Im Grenzbereich ist es die Elbe, die die Landschaft geprägt hat, wie kein zweiter Fluss. Die Erinnerung an die Elbhochwasser ist immer noch präsent und damit auch die Gewissheit, dass man mit der Natur und nicht gegen sie leben muss.
3sat, 17:45 – 18:30 Uhr

Freitag, 9. März
Im Peenetal
Film von Hiltrud Jäschke
Das Peenetal ist das letzte große unzerschnittene Flusstalmoor Mitteleuropas. Es liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 90 Kilometer zieht es sich vom Kummerower See im Westen bis zur Peenemündung ins Stettiner Haff im Osten. Der Fluss mäandert, hat unzählige kleine Buchten und Schlenken. Die Struktur dieser Landschaft mit ihren Moorwiesen, ehemaligen Torfstichen, ausgedehnten Schilfflächen und Bruchwäldchen wird erst aus der Luft erkennbar. Kein Weg führt direkt am Ufer entlang.
Wer auf der Peene mit dem Boot unterwegs ist, fühlt sich bald eins mit der Wildnis. Schnell fallen die vielen Biberburgen auf. Nicht im Fluss, sondern am Ufer. 200 Jahre lang gab es keinen einzigen Biber mehr in dieser Region. Wie nahezu überall in Europa hatte der Mensch die Art auch im Nordosten Deutschlands ausgerottet. Mitte der 1970er Jahre wurden dann 23 Tiere an der Peene wieder angesiedelt. 2008 lebten hier schon etwa 300.
Im Frühjahr und im Herbst bestimmen tausende Zugvögel, die in diesem pflanzen- und fischreichen Flusstal rasten, das Bild. Manche bleiben inzwischen auch, ziehen in dem Naturparadies ihre Kinder auf, wie zum Beispiel einige Graukraniche. Seit 1992 wird ein Teil der Peenetal-Landschaft besonders behütet.
MDR Fernsehen, 13:15 – 14:00 Uhr

Sonntag, 11. März
Neubrandenburg – Die Stadt der vier Tore
Dokumentation aus der Reihe „Streifzüge“.
EinsPlus, 9:00 – 9:15 Uhr

Freitag, 16. März
Zwischen Ostsee und Bodden – Typen auf Fischland-Darß-Zingst
Film von Frank Breuner.
Über Jahrhunderte hinweg wuchsen Fischland, Darß und Zingst zu einer Halbinsel zusammen. Die Ostsee formt diesen ganz besonderen Landstrich und damit das Leben der Menschen dort. Auf der anderen Seite wird er vom Bodden, einem küstennahen Gewässer, begrenzt.
Die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, haben einen ganz eigenen Schlag: Sie sind knorrig und freundlich in ihrer Art, haben einen Dickschädel. Seit Jahrhunderten waren dort Seefahrer, Fischer und Bauern zu Hause. Später, im 19. Jahrhundert, entdeckten auch Künstler wie Erich Heckel oder Gerhard Marcks die Einzigartigkeit der Region Fischland-Darß-Zingst.
Der Tourismus hat vieles verändert, die Seefahrt ist den Segeltörns für Urlauber gewichen. Aber man findet auch heute noch „Typen“ auf der Halbinsel, die Geschichte erlebt haben und Geschichten von dem ganz besonderen Landstrich erzählen können.
NDR Fernsehen, 20:15 – 21:15 Uhr

Donnerstag, 22. März
Traumhotel mit Aussicht – Urlaub mit Yacht und Helikopter
Reportage.
Eine Reportage über ein Luxushotel mit eigenem Yachthafen und die Hochglanz-Hotelwelt vor und hinter der Rezeption. Die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde an der Ostsee ist ein Hotel der Extraklasse. Das im September 2005 eröffnete Edelhotel bietet seinen Gästen Luxus zu Land und zu Wasser.
ZDFinfo, 9:02 – 9:30 Uhr

Donnerstag, 22. März
Rügen statt Rimini
Reportage.
Am besten entdeckt man die Insel vom Wasser aus, so wie Stewardess Alice Hall aus Frankfurt am Main. Sie hat die ganze Welt gesehen. Aber seit drei Jahren macht sie mit ihrem Mann Nils und Sohn Hendrik Urlaub in den einzigen schwimmenden Ferienhäusern an der deutschen Ostseeküste. Ihr Segelboot wird für drei Wochen von Hessen in den Norden gebracht. Jetzt kreuzen sie vor den weißen Kreidefelsen am Kap Arkona.
ZDFinfo, 4:30 – 5:00 Uhr (Nacht von Do. auf Fr.)

Freitag, 23. März
Im Nationalpark Jasmund auf Rügen
Film von Ina Knobloch und Manfred Praxl.
Die malerische Steilküste im Nordosten der Insel Rügen ist der wichtigste natürliche Brutplatz für heimische Mehlschwalben. Kolonien aus mehreren hundert Paaren bauen ihre Nester in die weißen Kreidefelsen. In den mächtigen Buchenwäldern auf der größten und vielgestaltigsten Insel Deutschlands haben Dachs und Baummarder ihr Domizil. Die feuchteren Waldbereiche werden von Kröten und Fröschen bevorzugt. Im zeitigen Frühjahr erwachen sie aus der Winterstarre und ziehen zu den Tümpeln, um ihren Laich abzusetzen.
Die Wasserspinne verbringt – als einzige Spinne überhaupt – das gesamte Leben unter Wasser. Da sie auf Luftsauerstoff angewiesen ist, umgibt sie sich mit einer Schutzglocke. Spezialaufnahmen von Kurt Hirschel entführen in die geheimnisvolle Welt des Mikrokosmos. Gleichermaßen faszinierend ist die Pflanzenwelt des Parks: Neben dem Fliegen fangenden Aronstab gedeihen hier zahlreiche Orchideenarten, darunter der seltene Frauenschuh.
Erstaunliches fanden die Filmemacher im Laufe eines Jahres überall in dem nur 30 Quadratkilometer großen Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Auch ein 300 Meter breiter Streifen der Ostsee gehört zu seinen vielfältigen Lebensräumen. Der unvergleichliche Blick vom „Königsstuhl“ auf die Rügener Kreidesteilküste und das offene Meer hat schon in früheren Zeiten zahlreiche Besucher angelockt und Künstler zu großen Werken inspiriert. Bilder von Caspar David Friedrich machten diese Landschaft weltberühmt.
MDR Fernsehen, 13:15 – 14:00 Uhr

Samstag, 24. März
Hiddensee – Zwischen Hektik und Romantik
Film von Gudrun-Brigitta Nöh.
Hiddensee, das „söte Länneken“, sagen die Einheimischen. 16,8 Kilometer sind es von einem Inselende zum anderen: vom Dornbusch mit dem Leuchtturm im Norden bis zum Vogelschutzgebiet Gellen ganz im Süden.
Hiddensee bedeutet für die einen das romantische Inselparadies, für die anderen nur noch Abglanz vergangener Zeiten. Alte und junge Insulaner, Zugereiste und Rückkehrer erzählen in diesem Film über Ruhe und Stille und darüber, was Zeit und Wetter auf diesem Flecken Erde zwischen Ostsee und Bodden bedeuten. Die Insel hat etwa 1.000 Einwohner, jeder kennt jeden. Nur in der Saison ändert sich das, denn dann dreht sich alles um die Touristen. Das Leben auf der Insel gerät in Hektik.
Alles muss mit dem Schiff vom Festland auf die Insel gebracht werden, vom Streichholz bis zur Couchgarnitur, vom Pflasterstein bis zum Liebesbrief; umgekehrt müssen Müll und Bauschutt vom Eiland abtransportiert werden. Das Logistikunternehmen in Vitte auf Hiddensee ist dafür der zentrale Anlaufpunkt und die wichtigste Schaltzentrale für Betreiber von Gaststätten, Hotels, Einkaufsläden, Handwerksbetrieben und für nahezu jeden Privathaushalt. Eilig werden die Güter aus- und umgeladen, während der Schäfer mit seiner Herde gelassen über den Deich zieht. Der junge Komponist Christian Helm sammelt Töne seiner Insel für ein Klangarchiv. Im Fischereimuseum von Neuendorf gibt es die Premiere seiner Klanginstallation. Das Publikum: die alten Fischer.
Die Insel Hiddensee hat ihren ganz eigenen Rhythmus. Die Natur bleibt unbeeindruckt von jeglichem Aktionismus, denn Sturm, Sonne oder Regen lassen sich nicht beeinflussen. Das weiß auch Stefan Kreibohm, der Meteorologe von der Wetterstation Hiddensee.
NDR Fernsehen, 13:55 – 14:55 Uhr

Donnerstag, 29. März
Bilderbuch Deutschland: Ahrenshoop zwischen Fischland und Darß
Film von Dirk Fritsch.
Ahrenshoop liegt auf der langgestreckten Halbinsel von Fischland und dem Darß – zwischen Ostsee und Boddengewässer. Von Rostock oder Stralsund leicht zu erreichen. Mitten durch Ahrenshoop verläuft die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Hier stehen reetgedeckte Häuser, die Ruhe, Frieden und Muße ausstrahlen. Aus dem Fischer- und Seefahrerort wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie und ein Badekurort, von dem sich Künstler und Intellektuelle gleichermaßen angezogen fühlten.
Zu DDR-Zeiten war diese traumhaft schöne Landschaft eines der begehrtesten Urlaubsziele. Bis heute ist die Gegend vom Mythos der Vergangenheit geprägt. Maritimes Flair, Galerien, traditionelle Tonnenreitfeste und nicht zuletzt die Natur im Schutz der Nationalparks machen den besonderen Reiz dieser Ostseelandschaft aus.
NDR Fernsehen, 14:15 – 15:00 Uhr

27 Millionen Euro für Schlössersanierungen in MV

2. Februar 2012

Die Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommerns erhalten in diesem Jahr einen großzügigen Sanierungszuschuss aus Brüssel. Dies teilte die dpa nach Aussage des Finanzministeriums in Schwerin mit.
Rund 27 Millionen Euro stehen der Schlösserverwaltung für die Sanierungsarbeiten zur Verfügung. Etwa sieben Millionen sind allein für das Schweriner Schloss vorgesehen. Bis zum 450. Jahrestag der Kirchweihe im kommenden Jahr ist die Instandsetzung der Schlosskirche sowie der Innenhoffassaden vorgesehen. Darüber hinaus werden die wertvollen Renaissance-Terrakotten im Medaillonsaal restauriert.
Ebenfalls auf dem Sanierungsplan stehen die Schlösser und Parks von Ludwigslust, Güstrow, Klütz, Mirow, Hohenzieritz, Neustrelitz, Wiligrad und Granitz auf Rügen. Die Investitionen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER in die Restaurierung der landeseigenen Schlösser und Parks belaufen sich für den Zeitraum von 2007 bis 2013 auf insgesamt 75,9 Millionen Euro (ohne Schwerin).

Winterbadespektakel auf Usedom: Auftakt zur Fußball-EM 2012

30. Januar 2012

Das 18. Usedomer Winterbadespektakel steht in diesem Jahr unter dem Stern der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Bevor die Insel als ZDF-Außenstelle die EM-Turniere überträgt, stürzen sich am 11. Februar über 100 verkleidete Eisbader in die winterliche Ostsee. Unter dem Motto „Usedom im EM-Fieber – eiskalt in die Fluten“ beginnt der eisige Badetag um 11.00 Uhr am Strand links von der Ahlbecker Seebrücke. Trockenen Fußes wird zunächst der Torschützenkönig beim Torwandschießen gekrönt. Dem eigentlichen Eisbaden geht ab 13.30 Uhr eine Modenschau voraus. Auf dem Laufsteg führen Teilnehmer ihre originellen Badeoutfits vor, ehe sie sich ins kühle Nass wagen. Eigens am Strand aufgestellte Saunen sollen den Wasserratten im Anschluss wieder einheizen. Für ihren Mut erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde und werden ein Jahr lang von der Kurabgabe in den 3 Kaiserbädern befreit. Der jüngste und der älteste Eisbader, derjenige mit dem weitesten Anfahrtsweg als auch der am ausgefallensten kostümierte Eisbader bzw. die originellste Eisbadergruppe können zudem einen Pokal mit nach Hause nehmen.
Das 18. Usedomer Winterbadespektakel wird vom Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom veranstaltet und gibt einen Vorgeschmack auf die Events rundum die Übertragung der Fußball-Europameisterschaft 2012 im benachbarten Heringsdorf. Zuschauer können sich beim Public Viewing am Strand auf professionelle Einschätzungen der prominenten Sportkommentatoren Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn freuen.