Landestourismusverband zu Gast in Washington und Mecklenburg County
Montag, den 2. Juni 2008Der Staatsbesuch des US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush in unserem Land entfachte wachsendes Interesse amerikanischer Touristen am Reiseziel Mecklenburg-Vorpommern.
So stieg die Zahl der Gäste aus den Vereinigten Staaten im vergangen Jahr um ein Drittel auf 5.000 bei 13.500 Übernachtungen in der Region. Während viele aus Gründen der Ahnenforschung nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, gehen zusätzlich immer mehr US-amerikanische Kreuzfahrt-Passagiere in Rostock-Warnemünde vor Anker – für die diesjährige Saison werden 70.000 US-Amerikaner in der Hansestadt erwartet.
Nun schlägt die Werbetrommel einen weiteren Takt an. Im Gefolge des Wirtschafts- und Tourismusministers Jürgen Seidel stellt der Landestourismusverband das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern vom 1. bis zum 8. Juni in Washington und in Charlotte vor.
„Nachdem es zum G8-Gipfel gelungen ist in den USA positive Medienberichte über das Reiseziel Mecklenburg-Vorpommern anzustoßen, wollen wir die Kontakte nunmehr enger knüpfen und touristische Partnerschaften anbahnen“, erklärte Verbandspräsident Mathias Löttge. Vor Journalisten namhafter US-Medien, darunter Washington Post, USA Today und National Geographic, findet am 2. Juni ein Pressegespräch in der Hauptstadt Washington statt. Rund 50 Reisebüroagenten haben sich sodann für die Präsentationsveranstaltung des Reiselandes Mecklenburg-Vorpommern am 6. Juni in Charlotte angekündigt.
Die größte Stadt in Mecklenburg County, North Carolina, erhielt ihren Namen seinerzeit von deutschen Auswanderern zu Ehren der Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz und späteren englischen Königin (1761) Sophie Charlotte.
Abgesehen von den historischen Beziehungen zwischen unserem Bundesland und dem amerikanischen County werden der Golf-, Schlösser und Kreuzfahrttourismus, die Backsteingotik als auch außertouristische Themen besprochen (z.B. DDR-Vergangenheit, Besuche von US-Präsident George W. Bush 2006 und 2007 zum G8-Gipfel).
Im Gegenzug ist für 2009 eine Pressetour amerikanischer Journalisten nach Deutschland zum Thema Golf in Mecklenburg-Vorpommern geplant. Eine engere Zusammenarbeit mit der US-Vertretung der Deutschen Zentrale für Tourismus soll zudem zukünftige Studien- und Pressereisen nach Mecklenburg-Vorpommern fördern.




