Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern » Fakten & Zahlen
Urlaub in MVUrlaub in MVUrlaub in MV

Archiv der Kategorie ‘Fakten & Zahlen‘

Kinder- und Jugendreisegipfel verleiht zwei weitere Gütesiegel an Mecklenburg-Vorpommern

Montag, den 22. Februar 2010

Urlaubsqualität für Jung und Alt: Gleich zwei Gütesiegel nahm Mecklenburg-Vorpommern vom 2. Kinder- und Jugendreisegipfel mit nach Hause, welcher am 28. Januar in Berlin stattfand. Das deutschlandweit anerkannte Zertifikat Qualitätsmanagement Kinder- und Jugendreisen ging an das Schullandheim und Hochseilgarten Neukloster. Das AWO-Haus in Kühlungsborn darf sich fortan mit zwei Sternen schmücken. Insgesamt haben sich bisher 87 Jugendübernachtungsstätten im Land Mecklenburg-Vorpommern die Auszeichnung verdient, welche seit 2007 vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen e.V. verliehen wird. Im ganzen Bundesgebiet erfüllen mittlerweile 180 Jugendübernachtungsstätten die entsprechenden Kriterien. Geprüft werden sowohl die Ausstattung der jeweiligen Einrichtung (Sanitärbereiche, Lagerräume etc.) als auch die einzelnen Serviceleistungen (Verpflegung, Auskunftsfähigkeit etc.) und die Qualifikation der Mitarbeiter.
Mit einem Anteil von etwa zehn Prozent am Gesamttourismus in Mecklenburg-Vorpommern sind Kinder und Jugendliche eine bedeutende Zielgruppe. Die Übernachtungsquote für diese Altersklasse, welche in 271 jugendtouristischen Herbergen erhoben wurde, lag im Jahr 2009 bei 2,7 Millionen.

Sonne, mehr Sonne, Mecklenburg-Vorpommern!

Montag, den 18. Januar 2010

Zum wiederholten Mal beweist sich Mecklenburg-Vorpommern als sonnenreichstes deutsches Bundesland. Das ergab die Jahresbilanz 2009 des Deutschen Wetterdienstes.
Mit dem Darßer Ort auf der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst (2.158 Sonnenstunden) sowie Dornbusch (2.146 Sonnenstunden) und Dünenheide (2.130 Sonnenstunden) auf der Insel Hiddensee belegten gleich drei Orte im Nordosten die Spitzenplätze auf der deutschen Sonnenskala. Vize wurde mit 2.152 Sonnenstunden Wulfen auf der Insel Fehmarn in Schleswig-Holstein.
„Zu erklären ist dies durch die Lage am Wasser“, kommentierte Wetterexperte Thomas Globig aus dem Hiddenseer Wetterstudio die Ergebnisse. „Gerade bei wechselhaften Wetterlagen kommt es auf dem Festland zu einer stärkeren Wolkenbildung, da es sich dort schneller erwärmt als in Wassernähe.“ Aus diesem Grund werde der Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns einschließlich der hiesigen Ostseebäder und Erholungsorte mehr Sonnenstunden zuteil als anderen deutschen Ferienregionen.
Durchschnittlich schien die Sonne im Jahr 2009 für 1.835 Stunden auf Mecklenburg-Vorpommern, das wiederum 153 zusätzlichen Sonnenstunden im Vergleich zum Vorjahr 2008. Der Bundesdurchschnitt liegt indes bei 1.664 Sonnenstunden pro Jahr. Erst an fünfter Stelle ist mit dem baden-württembergischen Bad Bellingen (2.128 Sonnenstunden) Süddeutschland vertreten (Quelle: Meteomedia).

Mecklenburg-Vorpommern wieder erste Adresse für Inlandsurlauber

Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Mit 26,1 Prozent der deutschen Inlandstouristen eroberte Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr seine Spitzenposition als beliebtestes Sommerreiseziel innerhalb Deutschlands zurück. Belegte der Nordosten im Vorjahr mit 19,5 Prozent nur den zweiten Platz hinter Bayern, verbrachte der Analyse des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) zufolge im Jahr 2009 jeder vierte Inlandsurlauber seine Ferien in Mecklenburg-Vorpommern. „Nach einem Jahr auf dem zweiten Platz konnten wir den Abstand zu Bayern in di
esem Jahr sogar deutlich vergrößern“, kommentierte Wirtschafts- und Tourismusminister Jürgen Seidel das Ergebnis. Tatsächlich überstieg die Quote der Sommertouristen deutlich die bisherigen Zahlen. „Die Sommeranalyse ist eines der schönsten Komplimente für die in der Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern Beschäftigten“, freute sich auch Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Auf Position zwei findet sich laut der diesjährigen Erhebung der Vorjahresgewinner Bayern mit 17,7 Prozent aller Inlandsurlauber wieder, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 14,8 Prozent (16,4 Prozent im Jahr 2008). „Die Studie zeigt, dass Angebot und Qualität im Land stimmen und Mecklenburg-Vorpommern trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage seine Position behaupten und ausbauen kann“, so Sylvia Bretschneider. „Die Beliebtheit Mecklenburg-Vorpommerns ist sicher auch günstigen Umständen wie der Bundesgartenschau in Schwerin und dem Reiseverhalten der Deutschen in der Wirtschaftskrise zu verdanken. Der Erfolg ist aber auch Ergebnis eines guten Angebots, professionellen Marketings und viel harter Arbeit“, ergänzte Minister Seidel im Hinblick auf Events wie der GTM Germany Travel Mart.

Sonnenparadies Mecklenburg-Vorpommern: Wo die Sonne am längsten scheint

Montag, den 9. November 2009

Sonnenkönig Mecklenburg-Vorpommern bewies sich auch im Sommer 2009 als Deutschlands Sonnenspitzenreiter, das ergaben meteorologische Statistiken von insgesamt 700 deutschen Messstationen im Zeitraum Juni bis August.
In den Top-Ten der sonnenreichsten deutschen Regionen konnten sich in diesem Jahr gleich sechs Orte des Landes auf den vorderen Plätzen platzieren. Den Thron besetzt laut Wetterdienst Meteomedia mit 875 Sonnenstunden der Dornbusch auf der Insel Hiddensee. Insgesamt 871 Stunden Sonne waren dem Darßer Ort auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst beschert. Den dritten Platz auf der Sonnenskala sicherte sich wiederum Dünenheide auf Hiddensee, gefolgt von Juliusruh auf der Insel Rügen, der Greifswalder Oie und dem Kap Arkona.
So scheint es denn auch nicht verwunderlich, dass die Attraktivität Mecklenburg-Vorpommerns als Sommerreiseziel wachsenden Zuspruch erfährt und nicht zuletzt durchaus als sinnvolle Alternative zum Mittelmeer in Betracht gezogen wird. „Neben den landschaftlichen Vorzügen und der guten Urlaubsqualität sind auch die durchschnittlich fast zehn Stunden Sonne an Sommertagen ein gutes Argument für Ferien in Mecklenburg-Vorpommern“, begründete der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Bernd Fischer, die touristischen Vorzüge des Nordostens. Auch die Nachsaison kann sich gegenüber anderen deutschen Feriengebieten behaupten. „Das Klima ist dann häufig milder als an anderen Orten, da die Ostsee ihre Wärme an die Luft abgibt“, erklärte Fischer.

Blütezeit statt Krisenstimmung: MV fährt touristischen Rekordkurs

Mittwoch, den 30. September 2009

Der Finanzkrise zum Trotz verzeichnet das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern im bundesdeutschen Vergleich die höchsten Übernachtungszuwächse. Entgegen der restdeutschen Bilanz kletterte das nordöstliche Bettenbarometer im ersten Jahreshalbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent.
Während die meisten deutschen Ferienregionen Einbußen von durchschnittlich minus zwei Prozent hinnehmen müssen, lag die durchschnittliche Bettenauslastung Mecklenburg-Vorpommerns im Juli und August bei gut 80 Prozent. Der leichte hochsommerliche Aufschwung in den beiden Kernmonaten knackte die Rekordmarke von 10,9 Millionen Übernachtungen. Das ergab eine Umfrage des Tourismusverbandes unter 620 touristischen Unternehmen. „Mit hohem Einsatz und guter Qualität hat die Branche den Erfolg förmlich erzwungen“, begründete Jürgen Seidel, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes, den positiven Trend. Knapp ein Viertel der Befragten gaben eine Steigerung der Bettenauslastung im Vergleich zu 2008 an, drei Viertel der Unternehmen erwarten die gleichen oder etwas bessere Umsatzzahlen, während die Hälfte der Befragten keine Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf das touristische Geschäft angibt. Nur ein Drittel bestätigt leicht negative Effekte der wirtschaftlichen Situation.
„Mecklenburg-Vorpommern ist eines derjenigen Bundesländer, die den Inlandstourismus durch die Krise tragen“, sagte die Landtags- und Tourismusverbandspräsidentin Sylvia Bretschneider. „Das Land hat Zuwächse erzielt, weil die Gewinne beim Erholungstourismus die Verluste in Bereichen wie dem Geschäftstourismus mehr als ausgeglichen haben“, erklärte Frau Bretschneider. Als eines der populärsten Ferienziele Deutschlands verbuchte Mecklenburg-Vorpommern einen beinahe konstanten Anstieg der Bettenanzahl um 1,1 Prozent. Nicht zuletzt aufgrund der diesjährigen Bundesgartenschau in Schwerin verzeichnet das mecklenburgische Landesinnere im Umkreis der Landeshauptstadt den stärksten Zuwachs. Der jüngsten Gästebefragung (Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus) unter mehr als 2.500 Teilnehmern zwischen Mai 2008 und April 2009 zufolge ernteten die Kriterien „Wiederbesuchsabsicht“ und „Gesamtzufriedenheit“ eine verbesserte Bewertung (jeweils Schulnote 1,7).
Zur Aufrechterhaltung der positiven Bilanz plant der Tourismusverband in Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium und mit touristischen Unternehmen aus dem Land für die kommenden Monate eine Marketing-Herbstkampagne mit dem Schwerpunkt Kurz- und Städtereisen, Wellness und Gesundheitsurlaub. „Damit und mit dem Marketing im Jahr 2010 wird es in erster Linie darum gehen, Neukunden aus Regionen und Ländern wie Baden-Württemberg, Bayern, der Schweiz und den Niederlanden zu gewinnen“, verriet Sylvia Bretschneider. „Um die Belange des Tourismus in der Ostsee-Region besser zu vertreten und die vorhandenen internationalen Entwicklungspotenziale stärker auszuschöpfen“ versicherte Jürgen Seidel zudem die weitere Konzentration auf die in Mecklenburg-Vorpommern initiierte Kampagne zur stärkeren touristischen Zusammenarbeit im Ostseeraum.

Ein Jahr Ozeaneum: Erwartete Besucherzahlen weit übertroffen

Montag, den 21. September 2009

Rund ein Jahr nach der sensationellen Eröffnung des Ozeaneum in der Hansestadt Stralsund, zieht die Museumsleitung Bilanz: „Wir haben bisher fast doppelt so viele Gäste gezählt, wie wir in dem Zeitraum erwartet hatten“, sagte der Geschäftsführer des Ozeaneum Stralsund GmbH, Dr. Harald Benke. Mit der jungen Familie Steffler/Burkhardt aus Thüringen, die ihren Sommerurlaub auf Rügen verbrachten, erkundete kürzlich der einmillionste Gast die einzigartigen Meereswelten.

Der im Juli 2008 eröffnete, neueste Standort des Deutschen Meeresmuseum führt seine Gäste auf eindrucksvolle Weise durch die nördlichen Weltmeere. Angesichts informativer Ausstellungen, kolossaler Aquarien und imposanter Walexponate reisen Besucher durch die Lebensräume des Nordatlantiks und des Polarmeers sowie der heimischen Gefilde Ostsee und Nordsee.
Dabei imponiert der größte vom Bund geförderte Museumsneubau unter anderem mit einem 2,6 Millionen Liter Wasser fassenden Schwarmfischbecken im Nordsee-Rundgang, dessen Panoramascheibe beachtliche 50 Quadratmeter misst. Neben den kleineren Becken – darunter das Nordsee-Tunnelaquarium „Helgoland“ und das Becken „Offener Atlantik“ sowie die Ostsee-Becken „Kreideküste, „Kattegatt“, „Stralsunder Hafenbecken“ und „Flussmündung“ – sorgt vor allem die Greenpeace-Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ mit ihren originalgetreuen Walexponaten für Begeisterung. „Der Besucheransturm zeigt, dass die Präsentation der Kaltwassermeere durchaus ein heißer Urlaubstipp ist“, resümierte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Als dynamisches, in Europa einmaliges Museumskonzept um Innovationen bemüht, präsentiert das Ozeaneum hin und wieder auch neue Ausstellungen. So wurde der Bestand jüngst um eine Archäologievitrine zur Entwicklung der Stralsunder Hafeninsel und um zwei seltene Mondfische erweitert. Im kommenden Jahr sollen sodann die Bauarbeiten an einer 350 Quadratmeter großen Freiluft-Pinguinanlage auf der Dachterrasse neben der Ausstellung „Meer für Kinder“ beendet werden. Ferner können sich Gäste auf die Ausstellung „Erforschung und Nutzung der Meere“ freuen, die ebenfalls 2010 ihre Pforten öffnet.
In Kooperation mit dem Theater Vorpommern zudem ein fester Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen, finden im Ozeaneum regelmäßig Konzerte in maritimer Kulisse statt.

Familienfreundlichkeit in MV - Zehn weitere Qualitätssiegel verliehen

Montag, den 20. Juli 2009

Prädikat „besonders familienfreundlich“ – diese Auszeichnung stellte das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern kürzlich neuerlich mit Erfolg unter Beweis.
Neben den bereits 81 qualifizierten Anbietern für familienfreundlichen Urlaub schreiben sich zukünftig zehn weitere Betriebe das Gütesiegel „Familienland MV – Geprüfte Qualität“ auf die Fahnen. Vom Landestourismusverband ins Leben gerufen, können sich unter anderem das Ozeaneum in Stralsund, das Hiddenseer Heimatmuseum sowie das Hotel Haffhus in Ueckermünde über den Ferienkönig Gustav freuen. Der kleine Fisch mit goldener Krone begrüßt Familien somit in mittlerweile 91 Orten, Freizeiteinrichtungen und Gasthäusern.
Ein wissenschaftlicher Kriterienkatalog vor Ort als auch Prüfungen unabhängiger Tester (z.B. anonyme Anfragen per Telefon oder Internet) nehmen die jeweiligen Prüflinge genaustens unter die Lupe. So müssen Hotels gezielte Familienangebote nachweisen, dazu zählen familiengerechte Räumlichkeiten mit zwei Schlafzimmern oder zwei Zimmern mit Verbindungstür, spezielle Speisen- und Getränkeangebote, ein hauseigener Spielplatz als auch eine Kinderbetreuung. Werden die Kriterien erfüllt, gilt das Siegel zunächst für drei Jahre. Im Anschluss bedarf es einer erneuten Prüfung hinsichtlich familienfreundlicher Bedingungen. Neue Bewerber für das Gütesiegel können Ende Januar 2010 ihre Chance nutzen. Die notwendigen Bewerbungsunterlagen sind beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern sowie als Download im Internet unter www.tmv.de/qmf erhältlich.
Für die nächste Urlaubsplanung können sich Familien an dem Katalog „Urlaub mit Kind und Kegel“ des Tourismusverbandes orientieren, welcher 34 Erlebnispartner, 35 Orte und Beherbergungsbetriebe sowie 43 Familienarrangements vorstellt (anzufordern unter der Rufnummer 0180 5000 223 für 0,14 €/min).
Nützliche Tipps für Anbieter familienfreundlichen Urlaubs stellt der Katalog „Praxisleitfaden Familientourismus“ bereit. In Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet, gibt der Leitfaden Auskunft zu Fragen der speziellen Familienangebote, der familiengerechten Ausstattung, der Kinderbetreuung und -ernährung, der Preisgestaltung als auch der rechtlichen Rahmenbedingungen für familienfreundlichen Tourismus.

Natur, Luft und Klima punkten bei Gästebefragung

Dienstag, den 10. März 2009

Die jüngste Gästebefragung durch den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern brachte interessante Erkenntnisse über die Reisemotive und Präferenzen der Urlauber in unserem Land. So seien für 84 Prozent der Feriengäste die hiesigen landschaftlichen Reize das ausschlaggebende Kriterium für ihre Urlaubswahl.
Mit 78 Prozent an zweiter Stelle rangieren nach Meinung der Befragten die Luft an das Klima als wesentliche Gründe. Damit erzielt Mecklenburg-Vorpommern im bundesdeutschen Vergleich die mit Abstand besten Werte in dieser Kategorie.
Auch den höchsten Anteil an sportlichen Urlaubern kann das Land für sich verbuchen. Liegt der Bundesdurchschnitt bei gerade 16 Prozent, zeigen sich die Gäste im Nordosten zu 33 Prozent sportlich motiviert. Auch Wellnessurlaub liegt im Trend.
Hinsichtlich der Häufigkeit des Besuches stellen sich rund die Hälfte der Befragten als Intervallgäste heraus, die bereits mehrfach ihren Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern verbrachten. Als Stammgäste bezeichnen sich indes 25 Prozent. Die restliche Gruppe besteht aus Erst- und Zweitbesuchern. Zieht es Erstbesucher vor allem auf die Insel Rügen, entscheiden sich die meisten Stammgäste wiederum für die Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst.
In puncto Freundlichkeit bewerten Urlauber die Einheimischen durchschnittlich mit der Note 1,9 (Skala von 1 bis 6). Damit befindet sich das Land knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Die Vermieter ihrerseits bewerteten das vergangene Jahr zu 83 Prozent von 250 Befragten als gutes bis sehr gutes Jahr.

MV auf Eroberungszug in Baden-Württemberg

Freitag, den 13. Februar 2009

Eine groß angelegte Marketing-Kampagne soll Baden-Württemberg für die Reisedestination Mecklenburg-Vorpommern gewinnen und zum Beispiel zu einem Ostsee Kurzurlaub animieren.
In Kooperation mit verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft startete der Tourismusverband des Landes für das erste Quartal dieses Jahres eine gezielte Werbeaktion im Südwesten Deutschlands. Nahezu fünfzig Prozent des knapp 400.000 Euro schweren Leistungspaketes stammen von den beteiligten Unternehmen. Als stärkste Investoren erweisen sich dabei der Reiseveranstalter Hegenloh/Derpart sowie die Fluggesellschaft Germanwings, welche ab Ende März zwischen Stuttgart und Rostock verkehrt. Auch TUI, deren Ketten Iberotel und Dorfhotel in Mecklenburg-Vorpommern vertreten sind, als auch die Bundesgartenschau 2009 und der Flughafen Rostock-Laage steuern finanzielle Mittel für die Initiative bei.
„Ein geballtes Auftreten mit starken Partnern ist der Weg der Zukunft, um sich bestimmte Märkte und Regionen gezielt zu erschließen“, verspricht Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes. Die Rolle der einzelnen Marketing-Partner soll der zu erwartenden zunehmenden Auslastung dienen.
Einen bleibenden Eindruck bei 50 geladenen Mitarbeitern baden-württembergischer Reisebüros hinterließ das Tourismusland bereits am 19. Januar während des Mecklenburg-Vorpommern-Abendes in Stuttgart. Unter der Schirmherrschaft des Wirtschafts- und Tourismusministers Jürgen Seidel konnten sich am Folgetag 25 Journalisten bei einer PR-Lounge mit Rundfunkspots, Pressereisen, Anzeigen und Reiseangeboten aus dem Internet vertraut machen. „Die Baden-Württemberger sind eine ungeheuer interessante Zielgruppe. Im Rahmen intensiven Kooperationsmarketings können wir die Aufmerksamkeit für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern direkt vor Ort deutlich erhöhen“, kommentierte Jürgen Seidel die Veranstaltung.
Bisher verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern eine jährliche Übernachtungsquote von rund 200.000 Gästen aus Baden-Württemberg. Damit kamen jedes Jahr etwa 3,5 Prozent der Urlauber aus dem Südwesten Deutschlands. Laut seriöser Marktforschungsergebisse des Tourismusverbandees liegt das Potential jedoch weit höher. So sei ein Zuwachs von etwa 600.000 weiteren Touristen pro Jahr aus diesem Raum bis 2011 durchaus denkbar.
Insbesondere die Reisethemen Natururlaub in Mecklenburg-Vorpommern, Wellness in MV, Golf in Mecklenburg-Vorpommern und Kultur- & Städtereisen in Mecklenburg-Vorpommern können bei der Zielgruppe punkten. Die neue Flugverbindung Stuttgart-Rostock macht Mecklenburg-Vorpommern zudem für einen Kurzurlaub attraktiv.
Generell erhofft sich der Tourismusverband durch seine umfassenden touristischen Strategien die Schaffung konkreter Reiseanlässe. Eine hilfreiche Plattform für die Buchung von Flugverbindungen nach Mecklenburg-Vorpommern sowie spezieller Reiseangebotet stellt ferner die Internetseite www.FlyMV.de.
Eine weitere kooperative Marketing-Offensive richtet sich in diesem Jahr an die Schweiz. Als Alternative zur Anreise mit dem Pkw sollen potentielle Feriengäste für die Anreise per Nachtzug City-Night-Line ab Zürich und Basel bis nach Binz auf Rügen erwärmt werden als auch für die Flugverbindung der Gesellschaft OLT zwischen Zürich und Heringsdorf auf der Insel Usedom.

Spitzenwerte auf der Übernachtungsskala

Mittwoch, den 11. Februar 2009

Rund 27,5 Millionen Übernachtungen küren das Jahr 2008 zum bisher erfolgreichsten Jahr in der Tourismus-Geschichte des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Wurde bereits 2007 ein Rekordwert von 26,3 Millionen Übernachtungen erreicht, erhöhte sich die Bettenauslastung im vergangenen Jahr um weitere vier Prozent. Damit stellt Mecklenburg-Vorpommern die übrigen deutschen Flächenländer deutlich in den Schatten.
Als besonders beliebte Urlaubsregionen erwiesen sich erfahrungsgemäß die Städte und Regionen an der Ostseeküste, darunter vor allem die Inseln Rügen und Usedom, die Mecklenburgische Ostseeküste und die Weltkulturerbe-Stadt Stralsund.
Doch auch das Landesinnere konnte einen Zugewinn für sich verbuchen. So fielen die Übernachtungszahlen im Raum Mecklenburg-Schwerin für 2008 sogar noch höher aus als im ohnehin boomenden G8-Jahr 2007. T
rotz des verhältnismäßig schwächeren Fremdenverkehrs im Binnenland verzeichnete die Region Westmecklenburg dennoch einen Anstieg der Übernachtungsquote um 4,4 Prozent.
Hinsichtlich der touristischen Unterkünfte profitierten alle Einrichtungen wie etwa Hotels und Reha-Kliniken. Einen besonders hohen Zuspruch erhielten zudem die regionalen Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern. Hier lag das Übernachtungsplus im zweistelligen Bereich. Laut Statistik verbringt jeder sechste deutsche Camper seinen Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern.
Auch beim Anteil ausländischer Feriengäste konnte 2008 eine positive Bilanz für den Zeitraum Januar bis September gezogen werden. Mit 100.000 zusätzlichen Übernachtungen knackte das Bettenbarometer die 850.000-Marke. Der Zuwachs von gut 13 Prozent lässt Mecklenburg-Vorpommern im bundesdeutschen Vergleich auch in diesem Punkt an vorderster Stelle antreten. Bereits für das Jahr 2010 rechnen Experten mit einer Million Übernachtungen von ausländischen Gäste.