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Archiv der Kategorie ‘Fakten & Zahlen‘

Dreifache Pflanzaktion lässt Klimawälder weiter wachsen

Donnerstag, den 6. November 2008

Zahlreiche Waldaktionäre fanden sich am 11. Oktober dieses Jahres in dreien der insgesamt fünf vom Landesforstamt Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesenen Klimawälder zum Baumpflanzen zusammen.
Aus Erlösen der Waldaktie pflanzten etwa 150 umweltbewusste Einheimische, Touristen, Reisejournalisten und Sponsoren gleichzeitig Bäume auf Rügen, Fischland-Darß-Zingst und in der Mecklenburgischen Seenplatte.
„Die Waldaktie ist zu einem Erfolgsprojekt geworden, das sowohl bei Waldaktienbesitzern als auch in der kritischen Öffentlichkeit Anklang findet“, äußerte sich Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, im Rahmen der dritten und bis dato größten Pflanzaktion. Damit füge sich das gemeinsame Projekt des Tourismusverbandes, des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz und der Landesforstanstalt gut ins natürliche Erscheinungsbild des Urlaubslandes ein.
Zentraler Veranstaltungsort war der Klimawald bei Glowe auf der Insel Rügen, wo ab 11:00 Uhr rund 300 Bäume in die Erde gebracht wurden. Auf 2,5 Hektar soll hier ein Mischwald aus insgesamt 2.500 Stieleichen und Gemeinen Kiefern wachsen. Anlässlich dieser Pflanzungen kreierte der Kettensägenkünstler Gerd-Roland Schielke ein Waldtier aus Holz, welches vor Ort zugunsten des Projektes Waldaktie versteigert werden soll.
Ein zweiter Mischwald entsteht auf einer Erstaufforstungsfläche von 1,1 Hektar im neuen Klimawaldgebiet auf der Insel Fischland-Darß-Zingst. In Schuenhagen in der Nähe von Velgast wurden dazu ab 15:00 Uhr die ersten 500 Edelbaumarten wie Vogelkirsche gepflanzt. Kulturelles Highlight des Events war die Präsentation eines circa ein Kubikmeter großen Klimawürfels aus massivem Eichenholz des Künstlers Max Barske aus Pruchten.
Weitere Pflanzungen fanden im Klimawald bei Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte statt. Unweit von Zirtow kamen 1.600 Roterlen auf insgesamt 2,8 Hektar Klimawald in die Erde. Als Programmteil der Wildwochen werden am 25. Oktober 2008 auch im Koserower Klimawald auf der Insel Usedom Bäume gepflanzt. Nahe der Waldfläche treffen sich Teilnehmer beim Forsthaus Damerow. Im Anschluss an die Veranstaltung wird zum Wildschweinessen im Forsthaus geladen.
Insgesamt 10,7 Hektar kommen in den fünf Klimawäldern Mecklenburg-Vorpommerns für die Aufforstung in Frage. Bereits 4.600 Waldaktien konnten bisher verkauft werden. Das Entgeld von jeweils zehn Euro soll die Aufforstung des vergleichsweise waldarmen Landes ermöglichen, um die tourismusbedingten Kohlendioxid-Emissionen auszugleichen.
Die Pflanzungen im Klimawald bei Neustrelitz sind derweil bereits abgeschlossen. Waldaktien können direkt bei allen Pflanzaktionen vor Ort oder im Internet unter www.waldaktie.de gekauft werden. Wegbeschreibungen zu den Klimawäldern gibt es unter www.waldaktie.de.

Mehr Übernachtungen ausländischer Gäste im Land

Montag, den 27. Oktober 2008

Laut jüngster Studie des Statistischen Bundesamtes schrieben alle Bundesländer in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zu 2007 gestiegene Übernachtungszahlen.
Während der Bundesdurchschnitt bei 5,5 Prozent liegt, platzierte sich Mecklenburg-Vorpommern mit rund 13 Prozent (12,9) Zuwachs vor Nordrhein-Westfalen mit zwölf Prozent und Sachsen-Anhalt mit 10,8 Prozent. Dank verstärkten Werbens um ausländische Urlauber konnte Mecklenburg-Vorpommern somit zwischen Januar und Juli 2008 insgesamt knapp 500.000 (494.000) Übernachtungen ausländischer Gäste für sich verbuchen.
„Ich gehe davon aus, dass wir damit in diesem Jahr die 2007 erreichten 754.000 Übernachtungen ausländischer Gäste deutlich übertreffen”, resümierte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. In der gezielten Weiterentwicklung des Landes als attraktives Reiseziel für ausländische Gäste wolle man im Jahr 2010 die Eine-Million-Marke knacken. „Wenn wir in Qualität und Quantität weiter zulegen wollen, müssen wir uns weiter außerhalb Deutschlands engagieren“, erklärte der Verbandspräsident.
Insbesondere Touristen aus Skandinavien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz wolle man zunehmend erreichen. Schon in diesem Jahr verzeichnete die Statistik deutlich mehr Besucher aus diesen Ländern. So besuchten den Nordosten 35,6 Prozent mehr Polen (31.450 Übernachtungen), 21,3 Prozent mehr Niederländer (95.704 Übernachtungen) und 14,7 Prozent mehr Dänen (71.917 Übernachtungen) als im Vorjahr. „Aber auch Touristen aus Großbritannien, Belgien, weiteren Ländern des Ostseeraums oder perspektivisch auch aus Nordamerika und Asien sollten wir versuchen für die Schönheiten Mecklenburg-Vorpommerns zu begeistern“, sagte Löttge. Entsprechende Marketing-Strategien sollen den Trend in den kommenden Jahren vorantreiben. Auch sprachlich, im interkulturellen Umgang und im Service müsse man zulegen.
Im G8-Jahr 2007 konnte der Tourismusverband sein Auslandsmarketing mittels erhöhter finanzieller Unterstützung durch das Land bereits verbessern. So wurden in diesem Jahr individuelle Broschüren für zunächst fünf visierte Auslandsmärkte erstellt. Vor allem in Skandinavien startete Mecklenburg-Vorpommen inzwischen mehr Werbeaktionen. Vertreter der Tourismusorganisationen aller Ostseeländer kamen auf Ruf Mecklenburg-Vorpommerns am 1. und 2. Oktober 2008 erstmals zum Ostsee-Tourismus-Gipfel in Rostock zusammen.

Landtourismus immer populärer und professioneller

Freitag, den 5. September 2008

Urlaub auf dem Land gewinnt unter den Touristen in Mecklenburg-Vorpommern wachsenden Zuspruch. Rund 6.500 Betten von 330 Anbietern ermöglichen eine Gästeübernachtungsquote von bis zu zwei Millionen pro Jahr. Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug im Vorjahr bereits 150 Tage.
Beispielhaft für den gegenwärtigen Trend ist das Landgut Lischow im Kreis Nordwestmecklenburg. Die 50 Gästebetten auf dem Reithof bescheren dem rund 600 Hektar großen Wiedereinrichter-Betrieb eine beachtliche zusätzliche Einnahmequelle.
Den Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus in Deutschland (Berlin) zufolge stellen derzeit bundesweit 25.000 Landwirte gleichzeitig Ferienunterkünfte. Somit macht sich jeder 14. Bauer neben der Landwirtschaft auch im Tourismus verdient. Knapp fünfzig Prozent dieser Höfe beziehen mehr als ein Viertel ihres Gesamteinkommens aus dem Fremdenverkehr.
Dabei sei derzeit eine tiefgreifende Qualitätsbesserung zu verzeichnen, stellt Frank Wetterich, Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft, fest. „Die Gäste werden immer anspruchsvoller.“

Sommerliche Bestnoten für Mecklenburg-Vorpommern

Montag, den 14. Juli 2008

Wasser, Sonne, Luft – das perfekte Trio schreibt im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern regelmäßig Bestnoten.
Während der Saison von Mai bis September geben die in vierwöchigen Abständen durchgeführten Kontrollen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales in Rostock grünes Licht für ungetrübten Badespaß an rund 400 überwachten Badestellen entlang der Ostsee (Tipp: Wellnesshotels Ostsee) und der Binnenseen. Dabei messen die Gesundheitsämter in erster Linie die Sichttiefe des Wassers, den ph-Wert und untersuchen auf eventuelle Verschmutzungen.
Bisher wurden die von der EU bestimmten Grenzwerte nie überschritten. So erhielten 77 Prozent aller kontinuierlich überprüften Badestellen das Prädikat bestens geeignet zum Baden, weitere acht Prozent sind (amtssprachlich) unbedenklich und damit gut geeignet zum Baden.
Auch die Luft in den regionalen Kurorten ist nach Aussagen des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern die sauberste in ganz Deutschland. Elf Ferienorte des Landes mit besonders guter Lufthygiene tragen folglich das Prädikat Seeheilbad bzw. Luftkurort. Dazu gesellen sich weitere 26 See- und Heilbäder und 20 Erholungsorte, deren natürliche Bedingungen beste Wellness-Voraussetzungen schaffen. Das hiesige gesunde Klima zählt laut Reiseanalyse 2007 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen zu den entscheidenden Kriterien der Feriengäste in Mecklenburg-Vorpommern. „Unsere Superlative reinstes Wasser, sauberste Luft und längste Strände machen Mecklenburg-Vorpommerns Urlauber glücklich. Laut unserer repräsentativen Gästebefragung sind deren wichtigste Urlaubsmotive ‘Erholen und Entspannen’, ‘Natur erleben’ und ‘Genießen’ – und das alles am Wasser“, resümiert Mathias Löttge, Präsident des Landestourismusverbandes. Angesichts der Jahreszeitenvorhersage des Deutschen Wetterdienstes vom 2. Juni 2008 ist in diesem Jahr generell mit einem normalen Sommer zu rechnen, dessen hochsommerliche Temperaturen vermutlich im Bereich des Mittels der Referenzperiode (1991-2005) liegen werden.

MV trumpft auf der ITB 2008

Mittwoch, den 5. März 2008

Gesprächsrunden zum Thema Umweltbildung, Pressetermine, Auftritte Prominenter aus Politik und Kultur (u.a. „Tatort“-Kommissar Axel Prahl, Schauspielerin Eva Maria Hagen) – der Landesstand Mecklenburg-Vorpommerns gibt sich während der vom 5. bis 9. März in Berlin stattfindenden ITB 2008 auf einer Fläche von 430 Quadratmetern selbstbewusst und zukunftsorientiert.
Insgesamt 22 Aussteller repräsentieren Ferienregionen und Städte des beliebtesten deutschen Sommerreiselandes, einschließlich der neuen Flugverbindung zwischen Rostock-Laage und Köln, einzelner Ostsee Hotels (v.a. Travel Charme) und der neuen Resorts Weiße Wiek Boltenhagen und Land Fleesensee.
Organisiert in Kooperation mit den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen als auch mit Vertretern der Ostseeanrainerstaaten, zelebriert die Abendveranstaltung Baltic Night (z.B. ABBA Mania, Modenschau) am 6. März sowohl das unterhaltsame Highlight rund um den diesjährigen Messestand als auch die künftige touristische Zusammenarbeit in der Ostseeregion.
Initiiert vom Tourismusverband und vom Umweltministerium gilt überdies dem Projekt Waldaktie zur CO2-neutral gestalteten Urlaubs- und Tagungsgestaltung sowie zur Unterstützung der sechs Klimawälder in Mecklenburg-Vorpommern am Stand 214 besonderes Augenmerk.

Eine Million geknackt!

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Der deutliche Anstieg von 12,1 Prozent bezüglich der mecklenburg-vorpommerischen Bettenauslastung im November vorigen Jahres katapultierte das Übernachtungsbarometer 2007 über die Eine-Million-Marke hinaus. Dem statistischen Landesamt in Schwerin zufolge gewinnt das Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern besonders unter ausländischen Gästen zunehmendes Interesse, deren Anteil an der jährlichen Gesamtübernachtungsrate bereits 18,6 Prozent beträgt. Als wachstumsstärkste Urlaubsregion bewies sich mit weiteren 16,0 Prozent die Mecklenburgische Ostseeküste.