Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern » Interessantes
Urlaub in MVUrlaub in MVUrlaub in MV

Archiv der Kategorie ‘Interessantes‘

Flugs an die Küste: Linienverkehr zur Insel Usedom ab Mai 2010

Freitag, den 12. März 2010

Mit Beginn der Urlaubssaison 2010 wird sich die Anreise zum Urlaub auf Usedom noch komfortabler gestalten.
Von Mai bis Oktober befördert zukünftig Air Berlin Feriengäste aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern direkt an die Ostseeküste. Der Regionalflughafen Heringsdorf fertigt sodann 76-sitzige Maschinen ab, die regelmäßig zwischen der Insel Usedom und den Flughäfen von Dortmund, Düsseldorf, Stuttgart und Nürnberg verkehren werden. „Damit gelingt es uns neue Zielgruppen anzusprechen, für die Mecklenburg-Vorpommern vorher kein Urlaubsziel war“, erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. „Mit der komfortablen Flugreise, der 10-minütigen Abfertigungszeit am kleinen, modernen Regionalflughafen Heringsdorf und der meist persönlichen Abholung durch die Hoteliers am Airport genießen unsere Fluggäste gleich bei der Landung auf der Insel ein Stück VIP-Betreuung. Wir freuen uns sehr, dass Air Berlin 2010 unser Partner in der Luft sein wird“, ergänzte Bert Balke, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH. Frühbucher können ihre Tickets bereits seit September dieses Jahres zum Preis von 278 Euro (inklusive Steuern und Gebühren) bei der Usedom Tourismus GmbH erwerben (www.usedom.de, Tel. 01805-583 783; 14 Cent/Min). Zudem als Pauschalreise buchbar, profitieren Urlauber vom bequemen Gesamtpaket einschließlich Flug und Übernachtung.
Reisende aus dem Raum Stuttgart und Köln-Bonn nutzen schon seit dem diesjährigen Frühjahr die Flugverbindungen nach Rostock-Laage. Die Airbusse fliegen ganzjährig dreimal die Woche und befördern dabei jeweils bis zu 150 Passagiere. Drei Viertel der bisher etwa 15.000 transportierten Passagiere waren Feriengäste.
Auf Initiative des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern steht den Urlaubern ein Shuttle-Service zwischen dem Flughafen Rostock-Laage und den Feriengebieten Rügen, Mecklenburgische Ostseeküste, Mecklenburgische Seenplatte und Fischland-Darß-Zingst zur Verfügung. Mit rund 100.000 zusätzlichen Übernachtungen schlug sich die positive Bilanz durch die neuen Flugverbindungen bereits in den Übernachtungszahlen zu Buche.

Weiße Flotte mit Wissenschaftlern und Urlaubern auf Robben-Kurs vor Rügen

Dienstag, den 5. Januar 2010

Die Weiße Flotte ludt im Dezember des vergangenen Jahres zu außergewöhnlichen Exkursionen ein. An drei Terminen (05.12, 12.12. und 19.12.) hatten Naturfreunde Gelegenheit, Robben in der freien Natur vor Rügens Küste zu erleben. Die vierstündigen Robben-Touren startete jeweils 10.30 vom Hafen Lauterbach und wurden von einem Wissenschaftler-Team begleitet, welches sich die Erforschung des Lebens dieser selten gewordenen Säugetiere zur Aufgabe gemacht hat.
Florian Hoffmann, Biologe und Leiter der Agentur Discover Rügen, betreute die Passagiere und informierte über die Biologie der Kegelrobben und deren historische Entwicklung in der Ostsee als auch über den Nutzen der wissenschaftlich systematischen Beobachtungen. „Alle Daten werden dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Amt für das Biosphärenreservat Südost Rügen zur Auswertung zur Verfügung gestellt“, so Hoffmann.
Nicht zuletzt gilt die Wiederkehr der Meeresraubtiere in ihr einstiges Revier der südlichen Ostseeregion als kleines Phänomen. Für die Erfassung und Beobachtung der Population rund um Rügen ist Florian Hoffmann und sein Team zuständig.
Wie bei der Robben-Forschungsanlage in Rostock-Warnemünde, kooperieren auch die Robbentouren vor Rügen mit der Wissenschaft.

Positive Bilanz für das Umweltbildungsprojekt „Waldaktie”: Zwei Klimawälder vollständig aufgeforstet

Dienstag, den 1. Dezember 2009

Nach zweijährigem Bestehen des Umweltbildungsprojektes „Waldaktie” kamen bisher 9.500 Wertpapiere den Klimawäldern in Mecklenburg-Vorpommern zugute. „Unser gestecktes Ziel von 10.000 verkauften Waldaktien nach diesem Jahr haben wir schon jetzt fast erreicht“, so Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Für den Kaufpreis von 10 Euro können sich umweltbewusste Aktionäre aktiv an der Aufforstung beteiligen und zugleich den tourismusbedingten Kohlendioxid-Emissionen entgegenwirken. Jede Waldaktie entspricht dabei zehn Quadratmetern, die mit Bäumen bepflanzt werden - eine Fläche, welche die während eines typischen Urlaubs einer vierköpfigen Familie abgegebenen Kohlendioxid-Emissionen behebt (einschließlich An- und Abreise von 500 Kilometern).
Mit dem Pflanztermin vom 17. Oktober dieses Jahres für 50 Waldaktionäre im Klimawald bei Glowe auf Rügen ist nun ein weiterer Klimawald im Land komplett aufgeforstet. „Das noch immer große Interesse an Waldaktien und Pflanzaktionen belegt, dass das Klimaschutzprojekt den Nerv vieler umweltbewusster Urlauber und Einheimischer getroffen hat, die die von ihnen verursachten Kohlendioxid-Emissionen ausgleichen möchten“, erklärte Fischer. Auch die letzten Freiflächen im Klimawald Koserow auf Usedom wurden inzwischen aus dem Erlös der Waldaktien bepflanzt. Eine neue Bepflanzungsfläche ist in unmittelbarer Nachbarschaft geplant.
Zusätzlich zu den bisher sieben bestehenden Klimawäldern in Mecklenburg-Vorpommern steht ein weiterer auf der Insel Rügen zur Diskussion. „Das nachhaltige Projekt bietet eine einzigartige Möglichkeit, den Menschen Umwelt- und Klimaschutz aktiv zu vermitteln, wovon auch die nächsten Generationen profitieren werden“, erläuterte Dr. Karl Otto Kreer, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, die Beweggründe für die Aktion „Waldaktie”, welche im vergangenen Jahr für den Deutschen Tourismuspreis nominiert war. Ferner konnte die Waldaktie als Dekadeprojekt bei den Vereinten Nationen überzeugen sowie als Projekt der Initiative „365 Orte im Land der Ideen“ punkten.

Der Pflanzaktion in Glowe folgte ein Termin am 24. Oktober auf der Insel Usedom im Rahmen der 5. Usedomer Wildwochen.

Forschung trifft auf Tourismus: Robbenforschungsstation in Rostock-Warnemünde

Mittwoch, den 16. September 2009

Seit Juni 2009 gewährt die größte Robbenforschungsstation Europas Besuchern Einblick in das Leben dieser Säugetiere. Im Yachthafen Hohe Düne von Rostock-Warnemünde gelegen, umfasst die schwimmende Forschungsanlage ein Areal von 60 mal 40 Metern.
Besucher des Yachthafens und des angrenzenden Hotels Yachthafenresidenz Hohe Düne können die neun Robbenmännchen vom hiesigen Sonnendeck (täglich geöffnet von 10.00 bis 16.00 Uhr) aus beobachten als auch die Untersuchungen live verfolgen. Zudem finden Führungen am und im Wasser statt. „Für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern ist dies aus wissenschaftlicher und touristischer Perspektive ein ungeheuer interessantes Projekt. Auf bislang einzigartige Weise werden in der schwimmenden Forschungsanlage Publikums- und Wissenschaftsinteresse vereint“, so Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes.
Bemerkenswert ist insbesondere die naturnahe Haltung der Seehunde in ihrem natürlichen Lebensraum, der Ostsee.
Nicht zuletzt befinden sich auch die Institutsräumlichkeiten auf dem schwimmenden Untergrund eines ehemaligen Fahrgastschiffes. Unter der Leitung von Professor Guido Dehnhard widmet sich ein Forschungsteam des Instituts für Biowissenschaften der Universität Rostock in Langzeitexperimenten der Sinneswahrnehmung und der Unterwasserorientierung der Tiere. Dehnhardt selbst befasst sich seit über zehn Jahren mit den Orientierungsmechanismen mariner Säugetiere und gilt in Wissenschaftskreisen als Spezialist auf diesem Gebiet.
Gäste, die sich für die unmittelbare Forschungsarbeit interessieren, können sich einer einstündigen Führung anschließen. Die Biologen informieren währenddessen über den Umgang mit den Seehunden und über deren Lebensweise sowie über die konkrete Forschungsarbeit. „Robben hautnah“ heißt ein weiteres touristisch orientiertes Angebot, welches Besuchern gestattet die Robben zu füttern und zu streicheln. Auf Tuchfühlung mit den faszinierenden Säugern geht es direkt im Wasser. Die Tauchbasis Dive Center Rostock unterstützt die Forschungsstation bei der Begegnung zwischen Mensch und Tier im Wasser (Anmeldungen und weitere Informationen unter www.msc-mv.de).
Vorwiegend von der Volkswagen Stiftung gefördert, sollen die im sogenannten „Meeressäuger Forschungs- und Informationszentrum“ erwirtschafteten Gelder des Projekts zukünftig der Wissenschaft dienen.

Neuer Wind auf alten Gleisen

Montag, den 24. August 2009

Sensation auf Schienen! Nach knapp 50 Jahren ging am 10. Juli 2009 der erste Dampflok-Neubau Deutschlands in Betrieb. Vor die touristisch beliebte Mecklenburgische Bäderbahn Molli gespannt, weht nun ein neuer Wind durch das Geäst.

Gebührend gefeiert, bleibt die Strecke des legendären Molli dieselbe. Auch die aus dem Thüringischen Dampflokwerk Meiningen stammende junge Molli-Lok, welche getreu alter Baupläne entstand, verkehrt zwischen Bad Doberan und dem Ostseebad Kühlungsborn (im Sommerhalbjahr stündlich und im Winterhalbjahr alle zwei Stunden).

Jahr für Jahr nehmen etwa 600.000 Fahrgäste in der historischen Schmalspurbahn Platz. Hindurch die schmalen Straßen der Münsterstadt Bad Doberan, zur Seite knorrige Lindenalleen sowie die älteste Galopprennbahn Kontinentaleuropas, vorbei an der klassizistischen Pracht Heiligendamms, bietet sich Passagieren ein einmaliges Erlebnis aus vergangenen und doch gegenwärtigen Tagen.
Mit der nagelneuen Lok nunmehr insgesamt fünf Lokomotiven im Stall, pendeln die betagten Wagons bereits seit 1886 auf einer 900 Millimeter breiten Spur. Die größte Aufmerkskeit heimste der Molli gleichwohl 2007 anlässlich des G8-Gipfels ein. Geschätzte 5.000 Journalisten nahmen ihre Pressefährte zunächst im Molli auf.
Über die üblichen touristisch motivierten Fahrten hinaus veranstaltet die Mecklenburgische Bäderbahn Molli GmbH außerdem originelle Thementouren und Events, so beispielsweise Lokmitfahrten, Ausbildungen zum Ehrenlokführer als auch kulturelle und kulinarische Kurzreisen.

Vereintes Usedom

Montag, den 23. März 2009

“Świnoujście Centrum” heißt der neue Endbahnhof des erweiterten Streckennetzes der Usedomer Bäderbahn. Mit der durchgehenden Verbindung von der Hansestadt Stralsund bis ins polnische Swinemünde im Stundentakt (Winterfahrplan) gestaltet sich der Reiseverkehr auf der Ostseeinsel Usedom wesentlich komfortabler und zeitsparender.
Mussten Passagiere bisher in Ahlbeck aussteigen und die Grenze zu Fuß überqueren, ermöglicht die um 1,6 Kilometer erweiterte Strecke nun die Durchfahrt. Das Ostseeticket der Deutschen Bahn können Fahrgäste fortan sowohl in allen IC-/EC-Zügen der Deutschen Bahn AG und der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) nutzen als auch in der Usedomer Bäderbahn und im Usedom-Express. Das Ticket ist für 39 Euro an allen DB-Automaten oder online erhältlich und beinhaltet zahlreiche Vergünstigungen wie ermäßigte Museumseintritte und Preisnachlässe in ausgesuchten Ostsee Hotels.
Waren bereits infolge der deutsch-polnischen Grenzöffnung für den Linienverkehr für PKW und Busse wachsende Besucherströme auf beiden Seiten zu verzeichnen, ist mit der Streckennetzerweiterung nach Swinemünde nun mit weiter steigenden Zahlen der Tagestouristen zu rechnen. So stammt beispielsweise schon jeder dritte Besucher des Tierparks in Ueckermünde aus unserem Nachbarland Polen.
Auch die im Juni 2008 eingeführte grenzüberschreitende Buslinie zwischen Hintersee und Szczecin wird von polnischen Gästen gern genutzt.
Für die zunehmend touristische Verbrüderung des deutschen und des polnischen Teils der Insel Usedom sprechen außerdem die attraktiven Angebote für Radfahrer. Vor allem der seit 2007 eröffnete Radweg Berlin - Usedom Richtung Stettin wird von Radurlaubern gut angenommen. Über weitere grenzübergreifende als auch individuelle Radtouren wie Rundtouren um das Stettiner Haff oder entlang der polnischen Ostseeküste bis nach Danzig informiert der Fremdenverkehrsverband Vorpommern unter www.ostsee-radtouren.de. Auch Hotelrerservierungen und die Organisation des Gepäcktransports nimmt der Verband bei Bedarf vor. Kontakt: Tel. 01805 891189 (14 Cent/Min.).

Themenangebote zur DDR-Geschichte für ausländische Touristen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls

Dienstag, den 3. März 2009

Das gezielte Marketing-Konzept des Tourismusverbandes bei den ausländischen Nachbarn bewirkte ein deutlich gewachsenes Interesse am Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Aktuellen Daten des Statistischen Amtes zufolge konnte der Nordosten im Bundesvergleich für das Jahr 2008 die höchsten Wachstumsraten beim Incoming-Tourismus für sich verbuchen.
Bereits im Laufe der ersten neun Monate stieg die Quote ausländischer Besucher mit 710.000 Übernachtungen um 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Großteil der internationalen Gäste stammt dabei aus den Niederlanden, aus Schweden, Dänemark und der Schweiz als auch zunehmend aus Polen.
„Vor allem auf internationalen Messen registrieren wir ein steigendes Interesse am Thema Mauerfall und reagieren mit der gebündelten Darstellung entsprechender Orte im Nordosten und mit Reisepauschalen“, erklärte Verbandsgeschäftsführer Bernd Fischer. Konkrete Angebote zum Thema DDR- und Wende-Geschichte fanden anlässlich des 20. Jubiläums des Mauerfalls und der Grenzöffnung Eingang in die insgesamt vier neuen Auslandsbroschüren 2009.
Zusätzliche internationale Maßstäbe setzt der Verband auf seinen siebensprachigen Internetseiten. Die Publikationen machen ausländische Leser bereits bekannt mit historischen Stätten wie der Dorfrepublik Rüterberg, dem Grenzhus in Schlagsdorf, mit Dokumentationszentren und Gedenkstätten sowie mit den DDR-Museen in Tutow und Malchow. Besonders authentisch erweisen sich dazu die Trabi-Touren entlang der Ostseeküste sowie Einkaufsempfehlungen zu DDR-charakteristischen Produkten.
„Neben der kritischen Auseinandersetzung mit den Folgen des DDR-Regimes stellt auch die Bewahrung von Alltagskultur einen hohen Wert dar“, erklärte Fischer. Gleichwohl gehen die 24 Reiseangebote in den Broschüren über geschichtliche Inhalte hinaus auf die individuellen Urlaubspreferenzen der ausländischen Gäste ein. So mögen Briten für die Reisethemen Schlösser in MV, Gärten und Strandurlaub gewonnen werden, während sich Schweden und Dänen erfahrungsgemäß für Golf- und Weihnachtsmarkttouren erwärmen. Bei den Niederländern setzt der Tourismusverband auf landestypische Rad- und Aktivangebote. Sowohl für Individualreisende als auch für Gruppen konzipiert, enthalten die Broschüren außerdem allgemeine Informationen zu Land und Leuten sowie Übersichtskarten und Kontaktadressen der Tourismusinformationsstellen.
Die jeweiligen Angebote können auf den Internetseiten www.mecklenburg-vorpommern.travel in der entsprechenden Landessprache eingesehen werden. Die Broschüren liegen ferner auf den Auslandsmessen in Utrecht, Amsterdam, Herning, Helsinki und Göteborg aus oder können kostenlos über den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bezogen werden, Tel.: 0180 5000223 (0,14 Euro/min aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz), Fax: (0) 381 4030555, Mail: info@auf-nach-mv.de

Überwältigendes Interesse auf der Reise-Messe in Hannover

Montag, den 23. Februar 2009

Gleich ein ganzes Heer an Ausstellern aus Mecklenburg-Vorpommern zog in diesem Jahr zur ReiseZeit-Messe nach Hannover. Mit im Gepäck Usedoms Bernsteinprinzessin sowie Kataloge der Ostseebäder, präsentierte sich die touristische Delegation aus dem Nordosten seit dem 31. Januar bis zum 8. Februar mit 27 Ausstellern um ein Viertel stärker als im Vorjahr.
Neben der amtierenden Usedomer „Adeligkeit“, Bernsteinprinzessin Wenke Zastrau aus Zempin, die als blau bekleideter Blickfang um die Besuchergunst warb, standen außerdem sechs Touristiker von der Hotelfachfrau bis zum Kurdirektor den potentiellen Urlaubern Rede und Antwort.
„Der Andrang war groß“, bestätigte Bastian Baltzer, zuständig für Marketing bei der Usedom Tourismus GmbH, den Erfolg der Werbeinitiative. Sowohl die Insel Usedom als auch die Insel Poel komme bei den Niedersachsen gut an. „Es läuft noch besser als 2008“, kommentierte Kurdirektor Markus Frick. „Um für Kurz- und Wochenendreisen im Umkreis bis zu 300 Kilometern zu werben, macht das Sinn.“ Laut Frick bilden die niedersächsischen und nordrhein-westfälischen Gäste inzwischen die größte Urlaubergruppe auf der Insel Poel. Die Inselkurverwaltung tritt als Team mit Graal-Müritz und Boltenhagen auf.
Bereits am zweiten Messetag übertraf das Interesse der Besucher für das westlichste Ostseeheilbad an der mecklenburgischen Küste, Boltenhagen, sogar den Katalog-Vorrat. Unabhängig vom Kapazitätsdilemma der Nachbarn zog Direktor Christian Schmidt vom Boltenhagener Seehotel Großherzog von Mecklenburg mit seinem Stand von vornherein einen Soloauftritt vor. „Ich habe als gehobenes Haus mit Biozertifikat ein Alleinstellungsmerkmal“, rechtfertigte Schmidt seine Mission. Die gemeinsame Präsentation mit Kurdirektoren hielt der Hotelmanager für wenig sinnvoll.
Auch Kühlungsborn werbe seit Jahren mit exzellenten Ergebnissen in Hannover, resümierte Peter Brauer, Geschäftsführer der Touristik-Service-GmbH. Mit 15 Prozent Urlauberanteil seien die Niedersachsen auch hier seit Jahren eine der bedeutendsten Gruppen. Landesweit stammt gemäß der Erhebungen des Tourismusverbandes von 2008 jeder zehnte Gast aus Niedersachsen.

Dreifache Pflanzaktion lässt Klimawälder weiter wachsen

Donnerstag, den 5. Februar 2009

Zahlreiche Waldaktionäre fanden sich am 11. Oktober letzten Jahres in dreien der insgesamt fünf vom Landesforstamt Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesenen Klimawälder zum Baumpflanzen zusammen. Aus Erlösen der Waldaktie pflanzten etwa 150 umweltbewusste Einheimische, Touristen, Reisejournalisten und Sponsoren gleichzeitig Bäume auf Rügen, Fischland-Darß-Zingst und in der Mecklenburgischen Seenplatte.
„Die Waldaktie ist zu einem Erfolgsprojekt geworden, das sowohl bei Waldaktienbesitzern als auch in der kritischen Öffentlichkeit Anklang findet“, äußerte sich Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, im Rahmen der dritten und bis dato größten Pflanzaktion. Damit füge sich das gemeinsame Projekt des Tourismusverbandes, des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz und der Landesforstanstalt gut ins natürliche Erscheinungsbild des Urlaubslandes ein.
Zentraler Veranstaltungsort war der Klimawald bei Glowe auf der Insel Rügen, wo ab 11:00 Uhr rund 300 Bäume in die Erde gebracht wurden. Auf 2,5 Hektar soll hier ein Mischwald aus insgesamt 2.500 Stieleichen und Gemeinen Kiefern wachsen. Anlässlich dieser Pflanzungen kreierte der Kettensägenkünstler Gerd-Roland Schielke ein Waldtier aus Holz, welches vor Ort zugunsten des Projektes Waldaktie versteigert werden soll.
Ein zweiter Mischwald entsteht auf einer Erstaufforstungsfläche von 1,1 Hektar im neuen Klimawaldgebiet auf der Insel Fischland-Darß-Zingst. In Schuenhagen in der Nähe von Velgast wurden dazu ab 15:00 Uhr die ersten 500 Edelbaumarten wie Vogelkirsche gepflanzt. Kulturelles Highlight des Events war die Präsentation eines circa ein Kubikmeter großen Klimawürfels aus massivem Eichenholz des Künstlers Max Barske aus Pruchten.
Weitere Pflanzungen fanden im Klimawald bei Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte statt. Unweit von Zirtow kamen 1.600 Roterlen auf insgesamt 2,8 Hektar Klimawald in die Erde. Als Programmteil der Wildwochen werden am 25. Oktober 2008 auch im Koserower Klimawald auf der Insel Usedom Bäume gepflanzt. Nahe der Waldfläche treffen sich Teilnehmer beim Forsthaus Damerow. Im Anschluss an die Veranstaltung wird zum Wildschweinessen im Forsthaus geladen.
Insgesamt 10,7 Hektar kommen in den fünf Klimawäldern Mecklenburg-Vorpommerns für die Aufforstung in Frage. Bereits 4.600 Waldaktien konnten bisher verkauft werden. Das Entgeld von jeweils zehn Euro soll die Aufforstung des vergleichsweise waldarmen Landes ermöglichen, um die tourismusbedingten Kohlendioxid-Emissionen auszugleichen. Die Pflanzungen im Klimawald bei Neustrelitz sind derweil bereits abgeschlossen. Waldaktien können direkt bei allen Pflanzaktionen vor Ort oder im Internet unter www.waldaktie.de gekauft werden. Wegbeschreibungen zu den Klimawäldern gibt es unter www.waldaktie.de.

Müritz komplett zugefroren

Freitag, den 9. Januar 2009

Der Jahrhundertwinter hinterläßt auch in Mecklenburg-Vorpommern seine Spuren: Zum ersten Mal seit Jahren ist die Müritz wieder komplett mit Eis bedeckt. Auf den vier Mecklenburger Oberseen – Müritz, Kölpinsee, Fleesensee und Petersdorfer See – sind laut Wasser- und Schifffahrtsamt in Waren Eisstärken zwischen vier und zehn Zentimetern gemessen worden. Auch der Plauer See ist komplett mit Eis bedeckt, nur auf den Schweriner Seen gibt es derzeit noch offene Stellen.