In den höchsten Tönen lobte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes, die Resonanz der diesjährigen Konzerte im Musikland MV.
Mit einer Quote von circa 90.000 Besuchern erlangten die Veranstaltungen noch regeren Zulauf als im Vorjahr (circa 86.000 Zuschauer). „Das Musikland als Zusammenschluss hochkarätiger Konzertreihen stärkt die kulturelle Landschaft des Urlaubslandes in jedem Jahr aufs Neue. Mit ausgefallenen Austragungsorten und renommierten Künstlern verstehen es die Beteiligten immer wieder zu beeindrucken. Gerade in einem dünn besiedelten Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern verdient dies höchste Anerkennung“, zeigte sich Frau Bretschneider zufrieden mit der Bilanz des Jahres 2009.
Auf dem Spielplan standen traditionelle Events wie die 63. Greifswalder Bachwoche und der 18. Neubrandenburger Jazz-Frühling, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern sowie der Schöneberger Musiksommer, das Brücken-Festival für Neue Musik, die Eldenaer Jazz-Evenings als auch das erstmalig stattgefundene Rostocker See More Jazz-Festival.
Allein die 110 Konzerte der groß angelegten Festspiele Mecklenburg-Vorpommern lockten trotz schwieriger Wirtschaftssituation rund 55.000 Besucher an die Konzertbühnen im hohen Norden. Mit einem durchschnittlichen Besucheranteil von 88 Prozent wurden die Erwartungen Matthias von Hülsen (Intendant) zufolge übertroffen. Ihr Finale zelebrierten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit dem Violinkonzert der diesjährigen Preisträgerin in Residence Viviane Hagner in der Heiligen-Geist-Kirche Wismar.
Das mit 12.000 Konzertgängern ebenfalls gut besuchte 16. Usedomer Musikfesival beschloss die Saison am 10. Oktober mit der Staatskapelle Berlin in der Wolgaster Sankt Petri Kirche. Vorausgegangen waren musikalische Werke zu Ehren der Preußischen Akademie der Künste in Erinnerung an das Berlin der 1920er Jahre. Nicht nur Intendant des Usedomer Musikfestivals, ist Thomas Hummel außerdem Koordinator des Interessenverbundes Musikland MV, welcher diverse Kulturevents im Land organisiert.