Urlaubstipp: Ostseebad Göhren auf Rügen
Mittwoch, den 19. Januar 2011Das Ostseebad Göhren ist reich an historischen Gebäuden, Denkmalen, Aussichtspunkten und weiteren Sehenswürdigkeiten.
Zur Internationalen Gartenbauausstellung 2003 wurden Kurplatz, Kurmuschel und die drei Kilometer lange Strandpromenade umgestaltet. In unmittelbarer Nähe des Kurparks befindet sich die 270 Meter lange Seebrücke. Seit ihrem Neubau im Jahr 1993 ist sie wieder beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste.
Bei guten Sichtverhältnissen eröffnet sich dem Besucher ein fantastischer Blick entlang der gesamten Küstenlinie bis nördlich der
Hafenstadt Sassnitz.
Den Blick von der Seebrücke aus nach Süden gerichtet, entdecken Sie den 1600 Tonnen schweren Buskam, einen
slawischen Gottesstein. Mit einem Volumen von 600 Kubikmetern und einem Umfang von 40 Metern ist er der größte bisher in Deutschland gefundene Findling. Ein Drittel dessen ragt etwa 300 Meter vor der Küste aus dem Wasser heraus. Er ist umgeben von weiteren Findlingen, die jedoch durchweg wesentlich kleiner und praktisch ständig unter Wasser sind.
Der Buskam hat eine granitische Zusammensetzung, wobei das Gefüge des Granits dem so genannten Hammergranit auf der dänischen Insel Bornholm entspricht. Daher wird angenommen, dass er mit einem Gletscherstrom des
skandinavischen Inlandeises während der letzten Eiszeit nach Rügen transportiert wurde.
Die Göhrener Kirche ist im Vergleich zu den anderen sakralen Bauten auf der Insel ein wirklich junges Bauwerk. Aber vom
Kirchberg aus, können Sie einen wunderbaren Ausblick über den südlichen und westlichen Teil des Mönchgut genießen, Bodden und Ostsee sehen. Obwohl keine Ausgrabungsergebnisse vorliegen, wird das in exponierter Einzellage errichtete Hügelgrab „Speckbusch“ direkt neben der Kirche wegen seiner Größe und Form in die Bronzezeit (1800-600 v. Chr.)
datiert.




