Veranstaltungen | Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
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Archiv der Kategorie ‘Veranstaltungen‘

Herbstlich Schlemmen: Kulinarische Wochen auf Fischland-Darß-Zingst

Fischland-Darß-Zingst bittet zu Tisch. Noch bis zum 15. November können Gäste auf der Halbinsel herbstlich schlemmen und die Region zugleich von ihrer genießerischen Seite kennenlernen.
Auf der Speisekarte der 9. Kulinarischen Wochen stehen seit dem 15. Oktober lokale Köstlichkeiten wie fangfrischer Fisch aus der Ostsee und dem Bodden, Wild aus dem Darßwald und Rind von den Salzgraswiesen, verfeinert mit Ziegenkäse, Kräutern, Sanddornbeeren und Honig. Als Zusammenspiel der traditionellen und der modernen Küche werden die regionaltypischen Speisen in maritimer Kulisse von 12 Hotels und Restaurants angerichtet. Schöne Arrangements unter dem Reetdach oder im Wellnesshotel machen den kulinarischen Ausflug zum Hochgenuss für alle Sinne. Verpassen Sie zum Beispiel nicht die „Kulinarische Rallye durch Ahrenshoop“ am 11. November (Start: 17.00 Uhr)! Die delikate Expedition führt durch die alte Künstlerkolonie und verwöhnt Sie sprichwörtlich mit mehreren Gängen. Reservieren Sie sich Ihren Genießerplatz vor Ort in den teilnehmenden Restaurants!

Schloss Plüschow: Drei Künstlergenerationen unter einem Dach

Das Schloss Plüschow in Nordwestmecklenburg lädt Besucher am kommenden Samstag (21.07.) zu einer künstlerischen Zeitreise ins dortige Künstlerhaus ein. Die ältesten Werke stammen von der in Bitterfeld geborenen Malerin Sella Hasse (1878-1963). Ihr Nachlass wird vom Stadtgeschichtlichen Museum Wismar bereitgestellt. Gezeigt werden u.a. Zeichnungen, welche 1912 während des Aufenthalts der Künstlerin in Paris entstanden waren. Hasses Hauptaugenmerk galt dem Thema „Arbeit“. So wurde sie vor allem mit ihrem Holzschnittzyklus „Rhythmus der Arbeit“ (1912-1914) bekannt. Die Nationalsozialisten erklärten ihr Werk 1937 für „entartet“.
Der Maler und Grafiker Joachim Hukal (*1933) vertritt die mittlere Generation in der Ausstellungsreihe. Den gebürtigen Leipziger zog es in den 1970er Jahren nach Everstorf bei Grevesmühlen, wo er gemeinsam mit seiner Frau eine Galerie betreibt. Hukals künstlerisches Interesse kreist um das Landschaftserlebnis. Ausgestellt werden diverse kleinere Gouachen und großformatige Malereien in Mischtechnik.
Die jüngste Künstlergeneration des Trios wird von Linda Perthen (*1981) vertreten. Die Neubrandenburgerin studierte Kunst und Philosophie an der Universität Greifswald und wurde bereits während ihres Studiums mit dem 1. Preis bei der „Insomnale“ des Caspar- David-Friedrich-Instituts Greifswald, der größten Schau junger Kunst in Mecklenburg-Vorpommern, für ihren Animationsfilm „strangeland“ ausgezeichnet. Dieser wird auch in Plüschow zu sehen sein ebenso wie Acrylarbeiten auf Papier und Leinwand. – Die Ausstellung der drei Generationen im Künstlerhaus Schloss Plüschow steht Besuchern bis zum 2. September offen.

22. Hans-Fallada-Tage in Carwitz

Am Wochenende vom 20. bis zum 22. Juli richtet Carwitz die 22. Hans-Fallada-Tage aus. Fallada, der als Rudolf Ditzen (1893-1947) in Greifswald geboren wurde, gilt als einer der bedeutendsten Erzähler des 20. Jahrhunderts.
Elf produktive Jahre (1933-1944) verbrachte er in dem kleinen Dorf in der Feldberger Seenlandschaft. Sein Wohnhaus beherbergt heute das Hans-Fallada-Museum. Besucher erhalten in den Ausstellungsräumen private Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelt des Schriftstellers. Anlässlich dessen Geburtstages am 21. Juli hat die Hans-Fallada-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Literaturzentrum Neubrandenburg auch in diesem Jahr wieder eine bunte Veranstaltungsreihe zu Ehren des berühmten Bewohners auf die Beine gestellt. Das Programm umfasst neben Lesungen und Konzerten die Fallada-Filmnacht, spezielle Kinderveranstaltungen sowie einen literarischen Spaziergang.
Als Einstimmung für das Fallada-Wochenende öffnet bereits am 19. Juli die Ausstellung „Wie aber bestehe ich vor Dir, sehr liebe Verwandtschaft – ?! Hans Fallada – Familienbilder“. Die Bildersammlung stellt nicht nur die Ditzen-Familie vor, sondern widmet sich auch dem schriftstellerischen Schaffen Falladas selbst.
Die eigentliche Eröffnung der Fallada-Tage findet am 20. Juli im Scheunensaal neben dem Fallada-Haus statt. Hier kommen Autoren, Wissenschaftler und Literaturexperten zu Wort, die sich mit der Flucht des Schriftstellers aus der bürgerlichen Sicherheit Greifswalds zugunsten der Selbsterkenntnis und Freiheit beschäftigen. Diese Thematik kommt beispielsweise in den Romanen „Kleiner Mann – was nun?“ und „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ zum Ausdruck. Dabei haben Falladas Werke bis heute nicht an Aktualität verloren. Die ungekürzte Neuausgabe des Romans „Jeder stirbt für sich allein“ erlangte noch im letzten Jahr den Weltbestseller-Status. Grund genug die gleichnamige Verfilmung von 1962 am 21. Juli ab 22.00 Uhr im Museum zu zeigen.
Einen eindrucksvollen Abschluss wird das Fallada-Wochenende am Sonntag um 17.00 Uhr mit einer Führung durch den Ort Carwitz finden. Museumsleiter Dr. Stefan Knüppel begleitet Gäste zu prägnanten Orten, die sich im Werk als „Carwitzer Passagen“ wiederfinden. Entsprechende Auszüge werden an Ort und Stelle vorgetragen und somit wird auch ein Stück Fallada wieder zum Leben erweckt…

700.000 Besucher kamen zur Warnemünder Woche

Die 75. Warnemünder Woche ist am Sonntag in Rostock-Warnemünde zu Ende gegangen – und es kamen laut Organisator etwa 700.000, unter Ihnen auch viele Tagesgäste. Das wechselhafte Wetter Tat dem Event keinen Abbruch und war für den Sport sogar nahezu ideal, so die Veranstalter.
Mehr als 2000 Segler nahmen an den Segelwettbewerben teil – mehr als in vergangenen Jahren.
Die Warnemünder Woche findet alljährlich in der ersten vollen Juliwoche statt und gehört zu den größten Veranstaltungen an der gesamten Ostseeküste.

3. Sandskulpturenfestival auf Rügen

Eine Märchenwelt aus Sand erwartet Besucher ab dem 31. März in Binz. Unter dem Motto „Märchenfiguren der Gebrüder Grimm“ schaffen rund 50 Sandbaukünstler aus Finnland, Lettland, Polen, Russland, Kanada und der Schweiz bis zu drei Meter hohe Märchengestalten wie Dornröschen, Aschenputtel und den Gestiefelten Kater.
Für die 34 Sandskulpturen sind 8.000 Tonnen Spezialsand nötig, die extra für dieses Event ins Ostseebad geschafft wurden. Mit Schaufeln, Sägen, Skalpellen und Pinseln erwecken die Künstler den besonders gut modellierbaren, körnigen Sand zum Leben. – Das 3. Sandskulpturenfestival auf Rügen ist das größte dieser Art weltweit. Organisiert wird die Skulpturen-Show vom niederländischen Veranstalter „Sculpture Events“.
Besucher können die Kunstwerke aus Sand bis zum 4. November in einem Zelt auf der Binzer Festwiese in der Nähe des Bahnhofs bestaunen. Im vergangenen Jahr kamen rund 200.000 Besucher zum Rügener Sandskulpturenfestival.

Literaturtage: Dracula zu Gast auf Usedom

Die Insel Usedom begibt sich im Rahmen der diesjährigen Literaturtage vom 28. März bis zum 1. April auf eine literarische Reise nach Rumänien. Unter dem Titel „Wortreiche Landschaften zwischen der Ostsee und den Karpaten“ durchqueren Autoren und Besucher die Kulturlandschaften Siebenbürgen, Banat und Bukowina. Auf der Spur des legendären Dracula im heutigen Rumänien beginnt die Veranstaltungsreihe mit dem Dokumentarfilm „Die Wahrheit über Dracula“ von Stanislaw Mucha im Hotel Esplanade in Heringsdorf.
An den Usedomer Literaturtagen nehmen Autoren aus Deutschland, Rumänien und Polen teil, darunter Ernest Wichner, Joanna Bator, Eginald Schlattner, Eleonora Hummel und Georg Aescht als auch der Regisseur Radu Gabrea und der Pianist und Autor Alfred Brendel.
Manfred Osten und Franziska Franke begleiten eine literarische Inselrundfahrt in den Norden Usedoms mit Lyrik und Kurzprosa bekannter rumänischer, polnischer und deutscher Autoren.
Musikalisch umspielt wird die Tour mit Start am Vineta-Hotel in Zempin über Mölschow, Trassenheide, Peenemünde und Karlshagen von Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.
Als Gewinnerin des mit 5.000 Euro dotierten Literaturpreises wurde bereits die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk bekannt gegeben. Die Usedomer Literaturtage finden zum zweiten Mal in Kooperation mit dem Usedomer Musikfestival, dem Deutschen Kulturforum Östliches Europa und der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf statt. (Karten sind online auf www.usedomer-literaturtage.de oder telefonisch unter der Rufnummer 038378 – 34647 erhältlich.)

Winterbadespektakel auf Usedom: Auftakt zur Fußball-EM 2012

Das 18. Usedomer Winterbadespektakel steht in diesem Jahr unter dem Stern der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
Bevor die Insel als ZDF-Außenstelle die EM-Turniere überträgt, stürzen sich am 11. Februar über 100 verkleidete Eisbader in die winterliche Ostsee. Unter dem Motto „Usedom im EM-Fieber – eiskalt in die Fluten“ beginnt der eisige Badetag um 11.00 Uhr am Strand links von der Ahlbecker Seebrücke. Trockenen Fußes wird zunächst der Torschützenkönig beim Torwandschießen gekrönt. Dem eigentlichen Eisbaden geht ab 13.30 Uhr eine Modenschau voraus. Auf dem Laufsteg führen Teilnehmer ihre originellen Badeoutfits vor, ehe sie sich ins kühle Nass wagen. Eigens am Strand aufgestellte Saunen sollen den Wasserratten im Anschluss wieder einheizen. Für ihren Mut erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde und werden ein Jahr lang von der Kurabgabe in den 3 Kaiserbädern befreit. Der jüngste und der älteste Eisbader, derjenige mit dem weitesten Anfahrtsweg als auch der am ausgefallensten kostümierte Eisbader bzw. die originellste Eisbadergruppe können zudem einen Pokal mit nach Hause nehmen.
Das 18. Usedomer Winterbadespektakel wird vom Eigenbetrieb Kaiserbäder Insel Usedom veranstaltet und gibt einen Vorgeschmack auf die Events rundum die Übertragung der Fußball-Europameisterschaft 2012 im benachbarten Heringsdorf. Zuschauer können sich beim Public Viewing am Strand auf professionelle Einschätzungen der prominenten Sportkommentatoren Katrin Müller-Hohenstein und Oliver Kahn freuen.

Strandkorb statt Schlitten: Winterstrandkorbfest auf Usedom

Sportsgeister aufgepasst: Wer bisher dachte, Strandsport würde ausschließlich in der Sommersonne betrieben, der kann sich beim traditionellen Usedomer Winterstrandkorbfest in Zinnowitz vom Gegenteil überzeugen lassen.
Am Strand des Ostseebads gehen seit 2002 regelmäßig am letzten Januarwochenende Strandkorb-Sprinter an den Start. In Zweierteams können sich die Teilnehmer am 27. Januar um 14.00 Uhr beim ersten freien Training mit den ca. 60 kg schweren Strandkörben vertraut machen. Für das persönliche Kennenlernen ist anschließend eine Strandparty geplant. Nach dem zweiten freien Trainung und den Vorläufen am 28. Januar um 12.00 Uhr findet die finale Strandkorbsprint-WM ab 14.00 Uhr statt. Zu überwinden ist eine Strecke von 20 Metern. Das Team, welches seinen Strandkorb am schnellsten über die Ziellinie trägt, wird zum neuen Weltmeister gekürt. Wer mit einer Teilnahme im nächsten Jahr liebäugelt, kann sein Trainingsutensil auf der Strandkorbauktion um 16.00 Uhr ersteigern.
Auch als maritimes Möbelstück im heimischen Garten ist ein solcher Zweisitzer ein Blickfang. Für warme Gedanken an diesem Winterwochenende sorgen eine Bademodenschau sowie Höhenfeuerwerk und Lagerfeuer. Der Gottesdienst am Sonntag wird unter dem Leitspruch „Willst du übers Wasser geh’n, musst du aus dem Boot hinaus“ ebenfalls am Zinnowitzer Strand gefeiert. Das Eisbaden darf an einem solchen Winterevent natürlich nicht fehlen, ab 14.00 Uhr stürzen sich Abgehärtete gemeinsam in die Ostseefluten – damit ist die Badesaison auf Usedom eröffnet !

Schweriner Literaturtage 2011: 20 Lesungen in sieben Wochen

Wenn draußen der Herbst stürmt, ist die beste Zeit für gemütliche Leseabende. Anregungen dazu geben Autoren zu den Schweriner Literaturtagen 2011 höchstpersönlich.
Am 5. Oktober startete der Liedermacher Heinz Rudolf Kunze die siebenwöchige Lesereihe mit seiner Textsammlung „Vor Gebrauch schütteln“, musikalisch begleitet von dem Gitarristen Jan Drees. Simon Urban gab am 6. Oktober seinen „Plan D“ bekannt.
Am 11. Oktober entführte der Globetrotter Wolfgang Büscher seine Hörer auf einen literarischen Fußmarsch durch Nordamerika. Der Autor beschreibt in seinem Buch „Hartland“ eine 3.500 Kilometer lange Reise von Kanada nach Texas.
Franz Führmann erinnerte am 13. Oktober an den „Sozialismus und die Stasi“. Der Schauspieler Ekkehard Hahn gewährte am 21. Oktober im Café Ulrike regionale Einblicke in „Ekkes Hahnekdoten“.
Weitere Zeitreisen unternahmen am 18. Oktober Eugen Ruge mit der Lesung „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ und am Folgetag Hardy Manthey mit seinem Beitrag „Die Zeitreisende“.
Aus ihrem Roman „Unter uns Pastorentöchtern“ liest am 27. Oktober Marianne Pumb im DDR-Kontext. Die jüdische Schauspielerin und Theaterregisseurin Adriana Altaras erzählt am 2. November aus ihrem Roman „Titos Brille von ihrer Familiengeschichte. Weitere Lesungen widmen sich den Werken von Heinrich Heine, Hans Fallada und Ehm Welk.
Zum Abschluss am 19. November werden die Gewinner des Okapi-Schreibwettbewerbs bekannt gegeben. Rund 250 nationale und internationale Autoren reichten zu dem Thema „unterwegs“ ihre Texte beim Kulturbüro Schwerin und okapi-Grafik ein. Das vollständige Programm der Schweriner Literaturtage 2011 mit allen 20 Lesungen, Filmvorführungen und Diskussionsrunden kann auf der Website der Landeshauptstadt heruntergeladen werden (www.schwerin.de).

Uwe-Johnson-Literaturtage in Güstrow und Neubrandenburg

Dem pommerschen Schriftsteller Uwe Johnson gelten in den kommenden Tagen gleich zwei literarische Events in der Region Mecklenburgische-Seenplatte. Initiiert von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft wird am 12. Oktober im Neubrandenburger Kino Latücht „Wir haben das Schweigen verlernt“ literarisch und musikalisch inszeniert.
Am 14. und 15. Oktober übernimmt die Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow, wo Johnson selbst mehrere Jahre gelebt hatte. Gäste begeben sich mit dem Schauspieler Bernd Hahn und dem Klarinettisten Theo Jörgensmann auf „Eine Reise wegwohin“. Persönliche Einblicke „Von Güstrow in die Welt“ gibt die Ausstellung von Texten und Fotos Johnsons und seines Schulfreundes Heinz Lehmbäcker im Stadtmuseum. Ebenfalls geplant ist der Vortrag „Das Bewusstsein der Gesine Cresspahl“ von Dr. Ulrich Krellner von der Freien Universität Berlin.
Bernd Hahn widmet sich Johnsons Erzählung „Osterwasser“, deren Verfilmung von Saskia Walker im Anschluss gezeigt wird. Unabhängig von den Johnson-Tagen haben Interessierte ganzjährig im Uwe-Johnson-Literaturhaus in Klütz Gelegenheit auf literarische Spurensuche zu gehen. In einem früheren Getreidespeicher unweit von Boltenhagen gibt es nicht nur eine Dauerausstellung über den berühmten Autor aus Mecklenburg-Vorpommern zu sehen, zusätzlich sind Lesungen und Workshops Teil des Veranstaltungsprogramms. (Weitere Informationen zu den Johnson-Tagen in Neubrandenburg und Güstrow online auf www.mecklenburgische-schweiz.com).