2009 Juni | Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
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Monatsarchiv für Juni 2009

Mittelaltermarkt am Schloss der Pommernherzöge

Samstag, den 27. Juni 2009

Ludwigsburg Anno 1377

Am zweiten Juliwochenende, dem 11. und 12. Juli 2009, erwacht wieder einmal das Mittelalter auf Schloss Ludwigsburg bei Greifswald zum Leben. Ein vielfältiges Programm erwartet die Besucher von Ludwigsburg Anno 1377.

In diesem Jahr befinden sich die Ritter und deren Lebensweise im Blickwinkel des Festes.
So werden einige dieser Ritter aus nah und fern gereist kommen um uns an ihrem mittelalterlichen Lagerleben teilhaben zu lassen. Kreuzritter, Deutschordensritter und auch so mancher vom Marktvoigt berufener Söldner werden zum Besuch einladen. Aber natürlich laden auch allerlei Musikanten, Handwerker und weitere mittelalterliche Gesellen zu einer liebevollen Zeitreise. Schlangentänzerinnen werden euch ihre Tanzkunst präsentieren und wohl ein jeder darf wohl auch nach dem Tanze seine Neugier befriedigen und eine Schlange berühren.
Auch das im letzten Jahr beliebte mittelalterliche Theater wird wieder auf dem Platze verweilen und unsere Laune mit ihren heiteren Stücken mit Marionetten, als auch mit so manchem Theaterstück erfrischen.

Für die Kinder wird in diesem Jahr eine Mäuseburg auf dem Platze sein, an welcher sie sich der lustigen Taten der kleinen Burgbewohner erfreuen dürfen, nachdem die Kinder vielleicht der Märchenerzählerin gelauscht haben oder beim Eselreiten gewesen sind.

Auf dem Markte angepriesen werden unter anderem: Gewandungen, Hornschnitzerei, Silberschmuck, Töpferei, Schmiedekunst, Bogenbau, Bernsteinschmuck, Glaskunst, Bücher, Lederwaren und Spielzeug. Die vielfältige Handwerkskunst kann natürlich nicht nur bestaunt sondern auch erstanden werden.
Zwischendurch kann man sich durch Schloss und Kräutergarten führen lassen. Jeder darf dann nachdem er alles gesehen hat und sein Geldsack noch genügend Taler fasst sich im Badezuber mit kühlem Trunke bei einem Bade ausruhen um dann abschließend bei den Söldnern seinen Kampfeskunst beim Bogenschiessen beweisen. Am Samstagabend wird es in den Abendstunden eine Feuerjonglage mit der Gruppe Heidenfeuer geben, die uns in den düsteren Abendstunden mit ihren leuchtenden Künsten zum Marktausklang des Tages geleiten wird.

Für die passenden Klänge des Mittelalters während des Wochenendes sorgen die „Musikgesellen Tagelöhner“, die Spielfrauen von „Mente Captus“ und die Spielleute „Gryn Aap“.

Ludwigsburg Anno 1377 ist keine kommerziell orientierte Veranstaltung. Neben der Kostendeckung steht die Unterstützung des Fördervereines Schloss- und Gutshofanlage Ludwigsburg e.V. im Vordergrund, der sich um den Wiederaufbau der Schlossanlagen bemüht.

Ludwigsburg Anno 1377 wird seine Pforten für Euch am Samstag (11. Juli) von 10 – 22 Uhr und am Sonntag (12.Juli) von 10 – 18 Uhr für euch offen haben.

Eintrittspreis:
Erwachsene ab 16. Jahren: 4,00 Euro
Gewandete: 2,00 Euro
Kinder bis 16.Jahren: frei

Weitere Infos unter : www.ludwigsburg-mv.de

Kontakt: Gryn Aap – Musik des Mittelalters,
Ansprechpartner: Sebastian Sack, tel.: 0173-6225679, oder ++49 (0)3834-368716,
Mail: anno1377@live.de Homepage: www.grynaap.de

Im Sommer was los in MV

Montag, den 22. Juni 2009

Seit letzten Sonnabend geht es weiter – auf der Naturbühne Ralswiek auf Rügen begibt sich Störtebeker wieder zu neuen Abenteuern – diesmal auf die Suche den Schatz der Tempelritter. Mit mehr als 150 Mitwirkenden startetendie diesjährigen Störtebeker-Festspiele.
Und in MV gab es am Wochenende weitere kulturelle Höhepunkte – so gab es im Rahmen der Festspiele MV auf dem Landgestüt Redefin vor über 2500 Zuschauern eine beindruckende Aufführung.
Auch bei der musikalischen „Mittsommernacht“ im Stralsunder Ozeaneum kamen die Zuschauer auf Ihre Kosten. „Emil und die Detektive“ spionieren derweil gekonnt auf der Sommerbühne des Volkstheaters Rostock.
Aslo – es ist mächtig was los in Mecklenburg-Vorpommern !

Jubiläumsjahr 2009 – 100 Jahre Kunstkaten Ahrenshoop

Dienstag, den 16. Juni 2009

2009 begeht das Ostseebad Ahrenshoop sein 100-jähriges Jubiläum der Eröffnung des Kunstkatens am 11. Juli 1909.

Die Idee zu einer eigenen Galerie für die in der Künstlerkolonie Ahrenshoop ansässigen Landschaftsmaler hatten der aus Oldenburg stammende Maler Paul Müller-Kaempff (1861-1941) und sein Kollege Theobald Schorn (1866-1913).
Die aufwändigen Transporte der Bilder aus dem abgeschiedenen Ahrenshoop in Ausstellungen der städtischen Kunstvereine und Galerien und das sich parallel entwickelnde Bäderwesen auf dem Fischland und dem Darß waren Gründe dafür.
Mit dem Haus sollte außerdem ein architektonisches Beispiel für die Ortsentwicklung gegeben werden, da die ersten Sommerhäuser um die Jahrhundertwende nicht der ortsüblichen traditionellen Bauweise entsprachen. Die Planungen waren im Oktober 1908 abgeschlossen und mit finanzieller Unterstützung des Prinzen Eitel Friedrich von Preußen (1883-1942) und seiner Gemahlin Sophie Charlotte Herzogin von Oldenburg (1879-1964) sowie des Staatssekretärs Bernhard Dernburg (1865-1937) konnten diese umgesetzt werden.
Am 11. Juli 1909 wurde der „Ahrenshooper Katen das Haus für heimische Kunst u. Kunstgewerbe“, später nur noch „Kunstkaten“ genannt, eröffnet. Das Ausstellungshaus war von Juli bis Oktober täglich geöffnet, der Eintritt betrug 40 Pfennige und die Saisonkarte kostete 1 Reichsmark. Im „Bildersaal“ mit Oberlicht wechselte man wöchentlich die Ausstellungen und in der „Bauernstube“ bot man Mobiliar sowie Kunsthandwerk an.
Nach der Schließung 1918 in Auswirkung des Ersten Weltkrieges und der Inflation begann die wechselvolle Geschichte des Hauses. Seit 1993 ist der Kunstkaten im Besitz der Gemeinde Ahrenshoop. Das Ausstellungsprogramm ist den Malern der Künstlerkolonie sowie folgender Künstlergenerationen, für die Ahrenshoop und die norddeutsche Ostseeküste ein Refugium und Schaffensquell war oder ist, gewidmet. Nach einer Komplettsanierung mit Vergrößerung der Räumlichkeiten im Jahr 2001 wurde die Ausstellungskonzeption mit Themen zu europäischen Künstlerkolonien erweitert.

Anlässlich des Jubiläums werden Arbeiten der Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop als auch bedeutende Werke nachfolgender Künstler in einem dreiteiligen Ausstellungszyklus präsentiert. Zwei Ausstellungen zeigen Facetten der 100-jährigen Geschichte des Künstlerortes und des Kunstkatens. Das Jubiläumsjahr schließt mit einer Ausstellung des zeitgenössischen Schweizer Künstlers Jürgen Brodwolf (Jg. 1932, lebt und arbeitet in Kandern/Dtl.) ab. Er folgte 2008 einer Einladung der FAMA-Kunststiftung in das „Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop“.

Weitere Infos findet man auch auf der Website des Kunstkaten Ahrenshoop:
www.kunstkaten.de