2010 September | Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
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Monatsarchiv für September 2010

20 Jahre Nationalpark Jasmund: Diverse Veranstaltungen im September

Dienstag, den 21. September 2010

Mit diversen Veranstaltungen für die ganze Familie feiert der Nationalpark Jasmund noch bis zum 31. Dezember sein 20-jähriges Bestehen. Ob Führungen („Nationalpark im Wandel der Zeit“, „MeeresBürger“) von sachkundigen Guides, Stockbrotbacken am Lagerfeuer oder ein ganztägiger Aufenthalt zum 4. Jasmunder Nationalparktag am 5. September (Sternwanderung,
Kurzführungen, Jagdhornbläser, Blick hinter die Kulissen, Forscherzelt, Stockbrotbacken, Kinderschminken, Aktionsstände mit Spielangeboten) – im September zeigt sich der Nationalpark ringsum die berühmten Kreidefelsen von seiner schönsten Seite.
Unmittelbar am Königsstuhl begrüßt das gleichnamige Nationalpark-Zentrum jährlich rund 300.000 Besucher in der „Erlebniswelt Kreideküste“. Auf einer Ausstellungsfläche von 2.000 m² sowie auf dem dazugehörigen 28.000 m² großen Außengelände erfahren Besucher von der Geschichte und den Geheimnissen dieser faszinierenden Landschaft. Nach dem Motto „Wir machen Unsichtbares sichtbar“ sind neben Aquarien, einem Eisberg und einem Multivisionskino auch eine Vielzahl von Exponaten zum Ansehen und Anfassen Teil der Ausstellung.
Die kleinen Besucher werden auf ihrer Expedition durch den Nationalpark Jasmund auf unterhaltsame und kindgerecht informative Weise von der Maus Mimi und dem Raben Krax begleitet. Als Piraten oder im Gefolge von Ralf dem Ranger erforschen Kinder die Natur. Spezielle Angebote im Besucherzentrum gibt es zudem für Schulklassen. (Weitere Informationen online auf www.koenigsstuhl.com)

Mecklenburg-Vorpommern auf der Expo Shanghai 2010

Sonntag, den 19. September 2010

Der Tourismusverband warb auf der diesjährigen Expo in Shanghai vom 13. bis zum 16. September für das „Wasserland“ Mecklenburg-Vorpommern. „Mit einer breit gefächerten touristischen Präsentation möchten wir die Bekanntheit des Nordostens unter den Chinesen, die Interesse an Deutschland haben, erhöhen”, erklärte der Verbandsgeschäftsführer Bernd Fischer.
In Bezug auf eine ebenfalls als „Land des Wassers“ bezeichnete Region Chinas sollten potentielle chinesische Touristen im Bundesländerparcours des Deutschen Pavillons auf den deutschen Nordosten mit seiner symbolischen Ahlbecker Seebrücke aufmerksam gemacht werden. Eine Multimedia-Show lässt Besucher virtuell durchs Land reisen. Weitere thematische Veranstaltungen werden von Deutschland verbundenen jungen Chinesinnen moderiert. Das typisch norddeutsche Flair wird im fernen Shanghai durch 20 Strandkörbe sowie durch die Musik der Mönchguter Fischköpp inszeniert.
Schon seit Jahren versucht sich der Tourismusverband in der touristischen Vermarktung Mecklenburg-Vorpommerns in China. „Zwar wurden bei uns im Land im vergangenen Jahr lediglich 2.822 Übernachtungen von 800 chinesischen Gästen gezählt, aber dennoch ist es wichtig, dass Mecklenburg-Vorpommern genau wie andere Bundesländer die Kraft aufbringt sich jetzt zu präsentieren“, so Fischer. Konzentriert wird sich auf die zunehmend an Deutschland interessierte Mittelschicht. „Diesen Zeitpunkt wollen wir nicht verpassen und dabei unsere recht günstige Lage zwischen Metropolen wie Hamburg, Berlin und Kopenhagen einbringen“, betonte der Verbandsgeschäftsführer.
Mit der Vielzahl an Schlössern und Herrenhäusern im Land sieht er vor allem die Jugend als auch Geschäftsleute angesprochen. Doch nicht nur tourismuswirtschaftliche Chancen verspricht sich Fischer von der Zielgruppe China. „Tourismus fungiert zugleich als Türöffner für andere Wirtschaftsbereiche Mecklenburg-Vorpommerns“. Zur Landesdelegation auf der Expo Shanghai 2010 gehört daher auch Wirtschaftsminister Jürgen Seidel. Online präsentieren sich die rund 60 Aussteller diverser Branchen dieses Jahres auf der Website www.dgsx.de.
Das interaktive Internetportal informiert Besucher über die Themen Tourismus, Wirtschaft, Landwirtschaft, Natur, Umweltschutz, Leben und Studieren in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gibt es ein Gewinnspiel.
Die Marketing-Konzepte Mecklenburg-Vorpommerns der letzten Jahre in Richtung China beinhalteten Studienreisen für Reiseexperten und Journalisten ebenso wie touristische Kooperationen und Werbetätigkeiten des Vereins Deutsches Küstenland und erreichten ihren bisherigen Höhepunkt im Jahr 2007 zum G8-Gipfel in Heiligendamm.

Usedomer Musikfestival 2010: Lettland trifft Chopin

Donnerstag, den 16. September 2010

Das 17. Usedomer Musikfestival widmet sich in diesem Jahr dem lettischen Musikerbe. Bekannt für die seit 1873 stattfindenden Rigaer Sängerfeste (UNESCO-Weltkulturerbe), hütet das Land ein musikalisches Volkslied-Repertoire von 1,2 Millionen Texten und 30.000 Melodien.
Nach dem Motto Lettland – Durch Musik zur Welt gebracht wird die Ostseeinsel vom 25. September bis zum 16. Oktober Schauplatz von rund 40 Konzerten sein. Unter den musikalischen Gästen aus Lettland finden sich namhafte Musiker wie die Violinisten Gidon Kremer und Baiba Skride (artist in residence), die Organistin Iveta Apkalna sowie der Lettische Rundfunkchor. Zum Auftakt der diesjährigen Konzertreihe steht am 25. September um 20.00 Uhr das Baltic Youth Philharmonic unter der Leitung von Neeme Järvi auf der Bühne im Kraftwerk des Museums Peenemünde. Der NDR-Chor ihrerseits wird Stücke von Pēteris Vasks zum Besten geben.
Als deutsche-polnische Insel gedenkt Usedom außerdem dem 200. Geburtstag Fréderíc Chopins. Dazu werden im Laufe des Festivals sowohl etliche Werke des großen Komponisten und Pianisten als auch Vorträge über ihn Gehör finden. So lässt Prof. Dr. Joachim Kaiser, Musikkritiker und Feuilletonist der Süddeutschen Zeitung, am 26. September in das Leben und Wirken Chopins blicken.
Künstlerisch begleitet wird das Usedomer Musikfestival 2010, zu welchem ca. 12.000 Besucher erwartet werden, von zwei Ausstellungen. Im Heringsdorfer Kunstpavillon werden die Arbeiten renommierter lettischer Landschaftsmaler aus dem frühen 20. Jahrhundert gezeigt. Eine Fotoausstellung zum Thema Konzerttradition an der Ostsee:
Der Bade- und Kurort Jurmala dokumentiert in der Heringsdorfer Villa Irmgard die lettische Konzert-Tradition unter freiem Himmel. (Weitere Informationen online auf: www.usedom.de, www.usedomer-musikfestival.de)

Urlauber vergeben gute bis sehr gute Noten für Mecklenburg-Vorpommern

Dienstag, den 7. September 2010

Gute bis sehr gute Noten auf dem Zufriedenheitsbarometer für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern – das ergab die Analyse der aktuellen Gästebefragung des Landestourismusverbandes vom Zeitraum Mai 2009 bis April 2010.
Die repräsentative Umfrage (Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus) unter Urlaubern in Mecklenburg-Vorpommern verdeutlichte insbesondere die Attraktivität der Region für den Bade- und Wanderurlaub. „Jeweils mehr als 90 Prozent unserer Gäste sind mit ihrem Aufenthalt zufrieden oder sehr zufrieden, wollen das Urlaubsland sicher oder sehr sicher weiterempfehlen und planen, in den kommenden zwei oder drei Jahren wieder in die Regionen zwischen Ostsee und Seenplatte zu reisen. Diese Einschätzungen unterstreichen die konstante Attraktivität des Standortes und die steigende Qualität des Angebotes“, resümierte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Im bundesweiten Vergleich belegt Mecklenburg-Vorpommern sowohl hinsichtlich der Bewertung von Bademöglichkeiten als auch von Spazier- und Wanderwegen den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala.
Doch auch andere Kriterien schnitten noch besser ab als im vorangegangenen Befragungszyklus (Mai 2008 bis April 2009). So zeigten sich die Besucher mit 37 von 66 Kategorien zufriedener als zuvor. „Besonders erfreulich ist, dass dabei viele Bereiche deutlich besser abschneiden, so zum Beispiel die Freundlichkeit der Bevölkerung, das Unterhaltungsangebot und die Schlechtwetteralternativen“, führte Löttge aus. Schlechter, wenn auch immer noch mit guten Noten bewertet, fielen die Ergebnisse für sechs Bereiche aus (u.a. Thermen, Freizeit- und Themenparks).
Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit der Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern beläuft sich auf der Skala von 1 bis 6 laut Auswertung zum dritten Mal auf die Note 1,7. Damit liegt das Tourismusland wiederholt über dem Bundesdurchschnitt von 1,8. Die verbesserten Gästeeinschätzungen begründet Löttge u.a. mit dem Ausbau des Freizeit-, Kultur- und Gastronomieangebotes im Land.