2012 Februar | Blog Ostseeurlaub & Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
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Monatsarchiv für Februar 2012

Fernsehtipps: Interessante Sendungen über Mecklenburg-Vorpommern im März

Donnerstag, den 23. Februar 2012

Fernsehtipps Mecklenburg-VorpommernSonntag, 4. März
Faszination Wissen: Artenschutz – Was leisten künstliche Ökosysteme?
Von Florian Guthknecht.
Das Ozeaneum in Stralsund ist der größte Museumsbau Deutschlands. Hier können die Besucher virtuell ins Meer „eintauchen“. Mehr als 1.000 Meeresbewohner haben in den 39 Aquarien ein fragiles Zuhause. Algenwälder, Korallenriffe und eine „Mini-Nordsee“ müssen durchgehend kontrolliert werden. Ein einziger kranker Fisch oder eine minimale Änderung der Temperatur – schon kann das zerbrechliche und komplizierte Gleichgewicht unter Wasser gefährdet sein. Rund um die Uhr werden Proben genommen. Es werden Algen „gesät“, es wird geputzt, dokumentiert und Nachwuchs gezüchtet. Die Wissenschaftler im Ozeaneum sind ständig im Einsatz. Ein Ökosystem „nachzubauen“, noch dazu ein so komplexes wie das Meer, ist eine gewaltige Aufgabe. Doch die Forscher erhalten auch neue Erkenntnisse, die dem Schutz der „echten“ Meere und ihrer bedrohten Arten zugutekommen. Und vielleicht sind solche künstlichen Ökosysteme die letzte Chance für manche Arten zu überleben.
Bayerisches Fernsehen, 21:15 – 21:45 Uhr

Dienstag, 6. März
Toskana des Nordens – Bahnen in der Uckermark
Sendung aus der Reihe „Eisenbahnromantik“.
Kiefernwälder, bezaubernde Heidelandschaften und unendlich viele Seen haben die Uckermark im Nordosten Deutschlands bekannt gemacht. Die Eisenbahn spielt hier nach wie vor eine bedeutende Rolle. Sie bringt Touristen ins Land, ist aber auch für den Gütertransport der wenigen noch vorhandenen Industrieanlagen wichtig. Engagierte Vereine bemühen sich seit Langem, stillgelegte Schmalspurbahnstrecken Stück für Stück wieder zu beleben und damit der Nachwelt zu erhalten. In Pasewalk haben in einem Eisenbahnmuseum Relikte des legendären DDR-Regierungszuges überlebt. „Eisenbahnromantik“ schaut hinter die Kulissen der chemischen Industrie in Schwedt mit ihrer riesigen Werksbahn und geht schließlich auf Spurensuche: Was ist noch übrig von der über hundert Jahre alten Karniner Eisenbahnhubbrücke in der Peene bei Usedom?
hr-fernsehen, 14:00 – 14:30 Uhr

Donnerstag, 8. März
Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (5/5): Von der Elbe an die Ostsee
Film von Ralf Blasius und Michael Gärtner.
Die beiden nördlichsten Länder Deutschlands, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, sind gleichzeitig auch diejenigen mit der geringsten Bevölkerungsdichte. Dort ist die Natur noch am ursprünglichsten. Genau deshalb hat Mecklenburg-Vorpommern einen Sonderstatus. Die wirtschaftlich schwache Region ist auf den Tourismus angewiesen. Doch mit ihrer verträumten Seenplatte und den vorgelagerten Inseln hat die Landschaft beste Voraussetzungen. Im Grenzbereich ist es die Elbe, die die Landschaft geprägt hat, wie kein zweiter Fluss. Die Erinnerung an die Elbhochwasser ist immer noch präsent und damit auch die Gewissheit, dass man mit der Natur und nicht gegen sie leben muss.
3sat, 17:45 – 18:30 Uhr

Freitag, 9. März
Im Peenetal
Film von Hiltrud Jäschke
Das Peenetal ist das letzte große unzerschnittene Flusstalmoor Mitteleuropas. Es liegt in Mecklenburg-Vorpommern. Rund 90 Kilometer zieht es sich vom Kummerower See im Westen bis zur Peenemündung ins Stettiner Haff im Osten. Der Fluss mäandert, hat unzählige kleine Buchten und Schlenken. Die Struktur dieser Landschaft mit ihren Moorwiesen, ehemaligen Torfstichen, ausgedehnten Schilfflächen und Bruchwäldchen wird erst aus der Luft erkennbar. Kein Weg führt direkt am Ufer entlang.
Wer auf der Peene mit dem Boot unterwegs ist, fühlt sich bald eins mit der Wildnis. Schnell fallen die vielen Biberburgen auf. Nicht im Fluss, sondern am Ufer. 200 Jahre lang gab es keinen einzigen Biber mehr in dieser Region. Wie nahezu überall in Europa hatte der Mensch die Art auch im Nordosten Deutschlands ausgerottet. Mitte der 1970er Jahre wurden dann 23 Tiere an der Peene wieder angesiedelt. 2008 lebten hier schon etwa 300.
Im Frühjahr und im Herbst bestimmen tausende Zugvögel, die in diesem pflanzen- und fischreichen Flusstal rasten, das Bild. Manche bleiben inzwischen auch, ziehen in dem Naturparadies ihre Kinder auf, wie zum Beispiel einige Graukraniche. Seit 1992 wird ein Teil der Peenetal-Landschaft besonders behütet.
MDR Fernsehen, 13:15 – 14:00 Uhr

Sonntag, 11. März
Neubrandenburg – Die Stadt der vier Tore
Dokumentation aus der Reihe „Streifzüge“.
EinsPlus, 9:00 – 9:15 Uhr

Freitag, 16. März
Zwischen Ostsee und Bodden – Typen auf Fischland-Darß-Zingst
Film von Frank Breuner.
Über Jahrhunderte hinweg wuchsen Fischland, Darß und Zingst zu einer Halbinsel zusammen. Die Ostsee formt diesen ganz besonderen Landstrich und damit das Leben der Menschen dort. Auf der anderen Seite wird er vom Bodden, einem küstennahen Gewässer, begrenzt.
Die Menschen, die hier wohnen und arbeiten, haben einen ganz eigenen Schlag: Sie sind knorrig und freundlich in ihrer Art, haben einen Dickschädel. Seit Jahrhunderten waren dort Seefahrer, Fischer und Bauern zu Hause. Später, im 19. Jahrhundert, entdeckten auch Künstler wie Erich Heckel oder Gerhard Marcks die Einzigartigkeit der Region Fischland-Darß-Zingst.
Der Tourismus hat vieles verändert, die Seefahrt ist den Segeltörns für Urlauber gewichen. Aber man findet auch heute noch „Typen“ auf der Halbinsel, die Geschichte erlebt haben und Geschichten von dem ganz besonderen Landstrich erzählen können.
NDR Fernsehen, 20:15 – 21:15 Uhr

Donnerstag, 22. März
Traumhotel mit Aussicht – Urlaub mit Yacht und Helikopter
Reportage.
Eine Reportage über ein Luxushotel mit eigenem Yachthafen und die Hochglanz-Hotelwelt vor und hinter der Rezeption. Die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Warnemünde an der Ostsee ist ein Hotel der Extraklasse. Das im September 2005 eröffnete Edelhotel bietet seinen Gästen Luxus zu Land und zu Wasser.
ZDFinfo, 9:02 – 9:30 Uhr

Donnerstag, 22. März
Rügen statt Rimini
Reportage.
Am besten entdeckt man die Insel vom Wasser aus, so wie Stewardess Alice Hall aus Frankfurt am Main. Sie hat die ganze Welt gesehen. Aber seit drei Jahren macht sie mit ihrem Mann Nils und Sohn Hendrik Urlaub in den einzigen schwimmenden Ferienhäusern an der deutschen Ostseeküste. Ihr Segelboot wird für drei Wochen von Hessen in den Norden gebracht. Jetzt kreuzen sie vor den weißen Kreidefelsen am Kap Arkona.
ZDFinfo, 4:30 – 5:00 Uhr (Nacht von Do. auf Fr.)

Freitag, 23. März
Im Nationalpark Jasmund auf Rügen
Film von Ina Knobloch und Manfred Praxl.
Die malerische Steilküste im Nordosten der Insel Rügen ist der wichtigste natürliche Brutplatz für heimische Mehlschwalben. Kolonien aus mehreren hundert Paaren bauen ihre Nester in die weißen Kreidefelsen. In den mächtigen Buchenwäldern auf der größten und vielgestaltigsten Insel Deutschlands haben Dachs und Baummarder ihr Domizil. Die feuchteren Waldbereiche werden von Kröten und Fröschen bevorzugt. Im zeitigen Frühjahr erwachen sie aus der Winterstarre und ziehen zu den Tümpeln, um ihren Laich abzusetzen.
Die Wasserspinne verbringt – als einzige Spinne überhaupt – das gesamte Leben unter Wasser. Da sie auf Luftsauerstoff angewiesen ist, umgibt sie sich mit einer Schutzglocke. Spezialaufnahmen von Kurt Hirschel entführen in die geheimnisvolle Welt des Mikrokosmos. Gleichermaßen faszinierend ist die Pflanzenwelt des Parks: Neben dem Fliegen fangenden Aronstab gedeihen hier zahlreiche Orchideenarten, darunter der seltene Frauenschuh.
Erstaunliches fanden die Filmemacher im Laufe eines Jahres überall in dem nur 30 Quadratkilometer großen Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern. Auch ein 300 Meter breiter Streifen der Ostsee gehört zu seinen vielfältigen Lebensräumen. Der unvergleichliche Blick vom „Königsstuhl“ auf die Rügener Kreidesteilküste und das offene Meer hat schon in früheren Zeiten zahlreiche Besucher angelockt und Künstler zu großen Werken inspiriert. Bilder von Caspar David Friedrich machten diese Landschaft weltberühmt.
MDR Fernsehen, 13:15 – 14:00 Uhr

Samstag, 24. März
Hiddensee – Zwischen Hektik und Romantik
Film von Gudrun-Brigitta Nöh.
Hiddensee, das „söte Länneken“, sagen die Einheimischen. 16,8 Kilometer sind es von einem Inselende zum anderen: vom Dornbusch mit dem Leuchtturm im Norden bis zum Vogelschutzgebiet Gellen ganz im Süden.
Hiddensee bedeutet für die einen das romantische Inselparadies, für die anderen nur noch Abglanz vergangener Zeiten. Alte und junge Insulaner, Zugereiste und Rückkehrer erzählen in diesem Film über Ruhe und Stille und darüber, was Zeit und Wetter auf diesem Flecken Erde zwischen Ostsee und Bodden bedeuten. Die Insel hat etwa 1.000 Einwohner, jeder kennt jeden. Nur in der Saison ändert sich das, denn dann dreht sich alles um die Touristen. Das Leben auf der Insel gerät in Hektik.
Alles muss mit dem Schiff vom Festland auf die Insel gebracht werden, vom Streichholz bis zur Couchgarnitur, vom Pflasterstein bis zum Liebesbrief; umgekehrt müssen Müll und Bauschutt vom Eiland abtransportiert werden. Das Logistikunternehmen in Vitte auf Hiddensee ist dafür der zentrale Anlaufpunkt und die wichtigste Schaltzentrale für Betreiber von Gaststätten, Hotels, Einkaufsläden, Handwerksbetrieben und für nahezu jeden Privathaushalt. Eilig werden die Güter aus- und umgeladen, während der Schäfer mit seiner Herde gelassen über den Deich zieht. Der junge Komponist Christian Helm sammelt Töne seiner Insel für ein Klangarchiv. Im Fischereimuseum von Neuendorf gibt es die Premiere seiner Klanginstallation. Das Publikum: die alten Fischer.
Die Insel Hiddensee hat ihren ganz eigenen Rhythmus. Die Natur bleibt unbeeindruckt von jeglichem Aktionismus, denn Sturm, Sonne oder Regen lassen sich nicht beeinflussen. Das weiß auch Stefan Kreibohm, der Meteorologe von der Wetterstation Hiddensee.
NDR Fernsehen, 13:55 – 14:55 Uhr

Donnerstag, 29. März
Bilderbuch Deutschland: Ahrenshoop zwischen Fischland und Darß
Film von Dirk Fritsch.
Ahrenshoop liegt auf der langgestreckten Halbinsel von Fischland und dem Darß – zwischen Ostsee und Boddengewässer. Von Rostock oder Stralsund leicht zu erreichen. Mitten durch Ahrenshoop verläuft die Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern. Hier stehen reetgedeckte Häuser, die Ruhe, Frieden und Muße ausstrahlen. Aus dem Fischer- und Seefahrerort wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie und ein Badekurort, von dem sich Künstler und Intellektuelle gleichermaßen angezogen fühlten.
Zu DDR-Zeiten war diese traumhaft schöne Landschaft eines der begehrtesten Urlaubsziele. Bis heute ist die Gegend vom Mythos der Vergangenheit geprägt. Maritimes Flair, Galerien, traditionelle Tonnenreitfeste und nicht zuletzt die Natur im Schutz der Nationalparks machen den besonderen Reiz dieser Ostseelandschaft aus.
NDR Fernsehen, 14:15 – 15:00 Uhr

27 Millionen Euro für Schlössersanierungen in MV

Donnerstag, den 2. Februar 2012

Die Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommerns erhalten in diesem Jahr einen großzügigen Sanierungszuschuss aus Brüssel. Dies teilte die dpa nach Aussage des Finanzministeriums in Schwerin mit.
Rund 27 Millionen Euro stehen der Schlösserverwaltung für die Sanierungsarbeiten zur Verfügung. Etwa sieben Millionen sind allein für das Schweriner Schloss vorgesehen. Bis zum 450. Jahrestag der Kirchweihe im kommenden Jahr ist die Instandsetzung der Schlosskirche sowie der Innenhoffassaden vorgesehen. Darüber hinaus werden die wertvollen Renaissance-Terrakotten im Medaillonsaal restauriert.
Ebenfalls auf dem Sanierungsplan stehen die Schlösser und Parks von Ludwigslust, Güstrow, Klütz, Mirow, Hohenzieritz, Neustrelitz, Wiligrad und Granitz auf Rügen. Die Investitionen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds ELER in die Restaurierung der landeseigenen Schlösser und Parks belaufen sich für den Zeitraum von 2007 bis 2013 auf insgesamt 75,9 Millionen Euro (ohne Schwerin).