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Seehundstation öffnet im März für Wissenschaft und Publikum

In Kürze wird Yachthafen Hohe Düne in Warnemünde nicht mehr ausschließlich als Attraktion für Segelfreunde wirken, sondern erhält zudem Europas größte Robbenhaltungsanlage.
Von der Arbeitsgruppe Prof. Dr. Guido Dehnhardts vom Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock initiiert, beziehen vorerst acht männliche Seehunde aus dem Kölner Zoo an diesem außergewöhnlichen Forschungsstandort an der südlichen Ostseeküste Revier und werden sowohl der Wissenschaft als auch der Öffentlichkeit zur Beobachtung stehen.
Insgesamt bietet das „Meeressäuger Forschungs- und Informationszentrum“ auf einem Areal von 60 mal 40 Metern Platz für maximal 15 Robben. Seehunde in artgerechtem Lebensraum vereint mit den zu verfolgenden wissenschaftlichen Langzeitexperimenten zur Sinneswahrnehmung und Unterwasserorientierung der Tiere sowie spezielle Besucherprogramme gewähren Gästen des Yachthafen und des hiesigen Hotels Yachthafenresidenz Hohe Düne unvergessliche Eindrücke. „Für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern ist dies aus wissenschaftlicher und touristischer Perspektive ein ungeheuer interessantes Projekt“, bekräftigte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Bernd Fischer. Gegenwärtig wird ein ehemaliges Fahrgastschiff zum Institutsgebäude umfunktioniert, dessen Sonnendeck als Besucherplattform dienen wird. Insbesondere unterstützt von der Volkswagen Stiftung, sollen die Einnahmen des Zentrums zukünftig die Wissenschaft fördern.

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