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Der Peenestrom

Karte Peenestrom
Der Peenestrom

Peenestrom
Der Peenestrom

Peenestrom bei Wolgast
Peenestrom bei Wolgast

Eisenbahnhubbrücke Karnin
Eisenbahnhubbr. Karnin

Mehr als 20 Kilometer lang, schiebt sich der Meeresarm Peenestrom zwischen die Insel Usedom und das Festland von Vorpommern.
Als einer der insgesamt drei Mündungsarme der Oder vernetzt er zugleich das Stettiner Haff mit der Ostsee. Dabei wird der sechs Kilometer lange Abschnitt zwischen Haff und Mündung als Der Strom bezeichnet.
Seinen Anfang nimmt das Gewässer mit dem Fluss Peene, welcher nahe der Stadt Anklam in das Delta einfließt. Ebenfalls bewässert wird der Peenestrom von der Ziese.

Landschaftlich zeichnet sich der Peenestrom sowohl durch markante Ausbuchtungen (z.B. Achterwasser, Spandowerhagener Wiek, Krumminer Wiek) als auch durch mehrere Inseln aus. Zu nennen sind der Große und der Kleine Wotig (verbunden mit dem Großen Rohrplan) sowie der Kleine Rohrplan.

Nicht zuletzt aufgrund der beachtlichen Strömungen und nördlichen bzw. nordöstlichen Winde auf dem Peenestrom gilt das Gewässer als gefragtes Segelrevier. Etliche kleine Jachthäfen entlang des Ufers haben sich auf die Wassersportler eingestellt. Segler können beispielsweise in Kröslin, Karlshagen, Lassan, Krummin und Zinnowitz festmachen, dazu kommen der Fischereihafen Freest, der Seehafen Wolgast und der frühere Militärhafen Peenemünde.

Brücken bahnen indes Autofahrern und Zugfahrgästen den Weg über den Peenestrom - zumeist für einen erholsamen Ostseeurlaub auf Usedom. Die Eisenbahn- und Straßenklappbrücke von Wolgast und die Stahlgitter-Straßenklappbrücke von Zecherin (Ortstteil der Stadt Usedom) lassen täglich Schiffe passieren. Fußgänger und Fahrradfahrer können zudem die Personenfähren zwischen Peenemünde und Freest/Kröslin sowie zwischen Karnin und Kamp nutzen.

Reste einer Eisenbahn-Hubbrücke befinden sich bei Karnin. Die Brückenrampen der seinerzeit renommierten Konstruktion auf der von 1876 bis 1945 bestehenden Schnellzugstrecke Berlin-Swinemünde wurden im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht gesprengt.

Wegen seiner vorgelagerten Flachwasserzone und Sandbänke, einschließlich der hiesigen Insel Ruden und der Halbinsel Struck, ist die Peenemündung ein attraktives Gebiet für Wasservögel. Bereits seit 1925 Naturschutzgebiet, profitieren unter anderem Seeadler, Kormorane, Reiher und Seeschwalben vom Fischreichtum des Peenestroms.

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