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Staatliches Museum Schwerin

Karte / Lageplan Museum Schwerin

Von Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin in Auftrag gegeben, öffnete im Jahre 1882 die Staatsgalerie, ein technisch innovativer Museumsneubau nach Entwürfen des Architekten Hermann Willebrand (1816-1899), in der heutigen mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin ihre Pforten.
Unmittelbar am Schweriner See gelegen, findet es sich neben dem Schloss, Theater, Kollegiengebäude und dem Altem Palais in einmalig historistischer Gesellschaft auf dem Platz Alter Garten. Weitere Standorte des Staatlichen Museums sind die beiden ehemaligen Residenzschlösser in Ludwigslust und Güstrow.

Aus Sammlungen der von 1167 bis 1918 herrschenden Dynastie der mecklenburgischen Herzöge hervorgegangen, umfasst das Kunstmuseum eine Reihe international bemerkenswerter Hinterlassenschaften aus der Antike bis zur Gegenwart. Wesentlichen Anteil am Wert der Gemäldegalerie hatte dabei Christian II. Ludwig (1683-1756), dessen Interesse nicht nur der Anhäufung von Kunstgütern galt, sondern vor allem deren Qualität.
So brilliert das Staatliche Museum Schwerin durch seine Mittelaltersammlung (u.a. der Neustädter Altar) als auch durch seine in Nordeuropa hochrangige Sammlung von Gemälden der flämischen und niederländischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Die repräsentative Kollektion aus dem sogenannten Goldenen Zeitalter zählt insgesamt 550 Werke, darunter Bilder von Rubens und Rembrandt sowie von Carel Fabritius und Frans Hals. Überdies besitzt das Museum die umfangreichste Sammlung von Werken des Franzosen Jean Baptiste Oudry, Hofmaler von Ludwig XV. Hinzu kommen Arbeiten von Lucas Cranach der Ältere, Albrecht Dürer und Caspar David Friedrich.

Mit 69 Bildern Zentrum der modernen Abteilung, verfügt Schwerin über die weltweit größte Sammlung von Arbeiten des französischen Malers Marcel Duchamp. Dazu formieren sich Werke von Pablo Picasso, Max Liebermann, Lovis Corinth, Erich Heckel, Emil Nolde und Max Pechstein. Die 15 Bronze-Skulpturen aus den Jahren 1907 bis 1937 des renommierten expressionistischen Bildhauers Mecklenburgs, Ernst Barlach, überließ der gebürtige Schweriner Ludwig Bölkow seiner Stadt. Sehenswert ist außerdem die umfangreiche Ausstellung Fürstenberger Porzellans.

Auch die ehemaligen Residenzschlösser Ludwigslust und Güstrow frönen der Kunstgeschichte. Ebenfalls aus herzoglichem Bestand, gehören zu den antiken bis modernen Schätzen Preziosen aus Elfenbein, Bernstein, Gold, Silber, Perlmutt, Muschelmasse, Wachs, Eisen und anderen Metallen sowie antike Keramik, kunstvolle Möbel, eine kostbare Glassammlung, prunkvolle Waffen und Textilien, Miniaturen, Münzen, Meissener Porzellan sowie Ausstattung und Dekor aus vergoldetem Pappmaschee.
Mehr noch als die zu besichtigenden Repräsentations- und Wohnräumen der Herzogsfamilie in Ludwigslust und Güstrow imponiert indes der Thronsaal und die Ahnengalerie im prächtigen Schweriner Schloss.

Insbesondere zu Ehren der zeitgenössischen Kunst veranstaltet das Staatliche Museum Schwerin zusätzlich zahlreiche Sonderausstellungen als auch Kunst-Nächte und Museumsfeste.

Weitere Infos, Öffnungszeiten, Preise:
www.museum-schwerin.de

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