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Die Ivenacker Eichen

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Ivenacker Eichen
Ivenacker Eichen

Ivenacker Eichen
ca. 1000 Jahre alte Eiche

Ivenacker Eichen
ca. 1000 Jahre alte Eiche

Ivenacker Eichen
ca. 1000 Jahre alte Eiche

Bis zu 1000 Jahre zählen die Ivenacker Stileichen und gehören damit zu den ältesten ihrer Art in ganz Europa sowie zu den bedeutendsten Naturdenkmälern Deutschlands.
Das Forstamt Stavenhagen sorgt mit dem im Demminer Landkreis gelegenen Ivenacker Tiergarten, westlich von Ivenack an der Straße nach Basepohl und nordwestlich des Ivenacker Sees befindlich, für eindrucksvolle Begegnungen mit den archaischen Riesen.

Alten, mächtigen Bäumen eigentümlich, werden auch die Ivenacker Eichen von Sagen und Mythen berankt. So sollen sieben der hiesigen Baumgiganten verwandelte Zisterziensernonnen sein. Diese hätten auf ihrer Flucht vom damals hier ansässigen Kloster ihren Packt mit dem Teufel gebrochen und seien daraufhin zu Eichen erstarrt. Eine zweite Geschichte besagt, die Eichen seien bereits Anfang des 19. Jahrhunderts so stark gewesen, dass man darin den legendären Schimmelhengst Herodot verstecken konnte.

In jedem Fall natur- und kulturhistorische Unikate, überdauern die Ivenacker Eichen als Nachlässe des mittelalterlichen Hude-Waldes (slawische Waldweide). Der Stammesumfang der mächtigsten Eiche von Ivernack misst heute über elf Meter bei einer Höhe von 35,5 Metern. Sie gilt als stärkste Eiche Europas und stand Motiv für eine Briefmarke.

Bereits um 1300 trieben die Zisterzienser ihr Vieh in den Wald. Der eigentliche Tiergarten entstand hingegen erst um 1710 auf dem einstigen Rittergut Ivenack. Aus Jagdgründen wurde hier das damals für Mitteleuropa untyische Damwild ausgesetzt. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929 aufgelöst, begann das Forstamt Stavenhagen 1972 mit der Wiederbelebung des Tiergartens. Die Fläche von etwa 75 Hektar wurde wiederum eingezäunt und mit Damwild besiedelt. In geradezu freier Wildbahn können Besucher die Tiere entlang eines rund 10 Kilometer langen Wanderwegenetzes beobachten.

Wissenswertes über das Gelände vermittelt eine interaktive Ausstellung im Informationspavillion. Das liebevoll renovierte Barock-Schlößchen erzählt allerhand Interessantes über die Geschichte der Eichen, über Waldglas und Streunutzung, über Naturschutz, Wölfe, Hirsche und Jagd als auch über Waldrodungen, Holzverwendung in der Vergangenheit, Ortsnamen sowie über Bäume in der Mythologie. Anschließend laden der Eichhörnchenkobel und das Meditationsnest zum Ausruhen ein.

Weitere Infos

Mehr Infos zu den Ivenacker Eichen finden Sie im Internet unter
www.ivenacker-eichen.de

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