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Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See

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Naturpark Mecklenburgische Schweiz
Mecklenburgische Schweiz

Nördlich der Mecklenburgischen Seenplatte, begrenzt von den Städten Dargun, Demmin, Teterow, Malchin und Waren (Müritz) sowie von der A 19 zwischen den Anschlussstellen Krakow am See und Güstrow, steckt der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See sein Revier ab. Im Jahre 1997 gegründet, fässt er eine Gesamtfläche von etwa 673 Quadratkilometern.
Zu 19 Prozent bewaldet und zu 10 Prozent durchzogen von Seen und Flüssen wie Malchiner See, Kummerower See, Teterower See und Peene, zeigt die Kulturlandschaft ein abwechslungsreiches Gesicht.

Von der letzten Eiszeit vor circa 15.000 Jahren in Hügel gelegt, ergaben sich insbesondere zwischen den heutigen Orten Teterow, Neukalen, Malchin und Vollrathsruhe Höhenunterschiede von über 100 Metern. Nicht allzu fern scheint da die Bezeichnung Mecklenburgische Schweiz, welche Erbprinz Georg von Mecklenburg-Strelitz dieser Landschaft bereits im Zuge der Grundsteinlegung von Burg Schlitz im Jahre 1811 verliehen haben soll. Ein Gesamtkunstwerk sanfter Hügelketten, weiter Niederungen, stiller Seen, Wälder, Felder und verstreuter Siedlungen begleitet beispielsweise die Ersteigung des Röthelbergs bei Karsdorf.

Als artenreiches Natureldorado, das nicht nur Heimat des selten gewordenen Bibers ist, sondern auch nordischen Vögeln als Rastplatz dient, bestehen im Naturpark zur verstärkten Überwachgung zehn spezielle Naturschutzgebiete: Das durch Wanderwege erschlossene Devener Holz, ein 24 Hektar großer naturnaher Buchenwald, befindet sich auf kuppiger Grundmoräne am Ufer der Peene. Die Moorwiesen bei Neukalen messen 250 Hektar und führen entlang eines ausgewiesenen Weges zu Brutgebieten von Wiesenvögeln.
Durch die Teterower Heidberge (Appelhäger Forst), ein 200 Hektar großes Stauchmoränengebiet mit naturnahem Buchenwald und einigen Kesselmooren, lotsen gleich mehrere markierte Pfade. Ebenfalls sehenswert ist das NSG Binsenbrink im Teterower See mit seinen Halbinseln, Bruchwäldern, dem Niedermoor und Röhricht. Neben der Stauchmoräne nördlich von Remplin 150 Hektar samt seltener Ackerwildkräuter lohnt sich ein Besuch des Gruber Forstes als auch des Kalk-Zwischenmoors bei Wendischhagen am Malchiner See.
Wüste und Glase nennt sich das NSG im Endmoränengebiet mit seinen vielen Findlingen, Mooren und Söllen, alten Nieder- und Mittelwäldern sowie mit seinem slawischen Burgwall. Unzugänglich ist hingegen das Quelltal Hellgrund. Das Vorkommen des hiesigen bis zu 1,40 Meter hohen Riesenschachtelhalmes gilt in Mecklenburg als äußerst gefährdet.
Sowohl landschaftlich als auch kulturhistorisch reizvoll sind die jahrhundertealten Eichen sowie die Schlösser und Gutshäuser samt ihrer attraktiven Gärten innerhalb des Naturparks.

Sportlich motivierte Gäste informiert die Naturparkverwaltung Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See in Basedow über Wander-, Rad- und Reitrouten und berät Bootsführer zu den See- und Flussverhältnissen der Region.

Weitere Informationen:
www.naturpark-mecklenburgische-schweiz.de

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