Es ist nicht die mondäne Usedomer Bäderarchitektur der benachbarten Ostseebäder Ahlbeck und Zinnowitz, welche die Gemeinde Koserow (ca. 1.500 Einwohner) bestimmt, es sind nicht die opulenten Hotelanlagen, nicht die längsten Seebrücken, nicht die elegantesten Promenaden. Schöner jedoch als manch ein Bauwerk präsentiert sich Koserows Architektur der Natur. Geradezu einer romantischen Malereikomposition aus Ostsee und Achterwasser, Flach- und Steilküste entnommen, mit Sandstrand, Buchenwald, Orchideen und Leberblümchen verziert, schmiegt sich das Seebad an der schmalsten Nehrungsstelle der Insel Usedom an den Streckelsberg.
Ganzjährlich eine Genugtuung für die Gesundheit als auch für die Freizeitgestaltung, genießen Kurgäste, Badefreunde, Wassersportler, Wanderer und Radfahrer Koserows landschaftliche Reize. Kulturell interessant sind zudem die Back- und Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert (Konzerte, Lesungen, Dia-Abende etc.), die denkmalgeschützten Salzhütten am Strand, die ehemalige Karniner Eisenbahnhubbrücke als auch das nahe gelegene frühere Wohnhaus (heutiges Museum mit Skulpturen-Garten) des Malers Otto Niemeyer-Holstein.