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Röbel

Sankt-Marien-Kirche Röbel
Sankt-Marien-Kirche

Ausflugsschiffe Röbel
Ausflugsschiffe

Die Idylle einer mecklenburgischen Kleinstadt, das Flair einer erstklassigen Urlaubsoase, eine Küche regionaler Köstlichkeiten – Röbel an der Müritz (ca. 6.000 Einwohner) lässt Ferienträume wahr werden. Im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte, am Westufer des größten deutschen Binnensees gelegen, glänzt der renommierte Regatta-Ort zunächst als Treffpunkt für Wassersportler aller Couleur. Stürzen sich die einen ins erfrischende Nass, genießen andere die maritime Atmosphäre von der Uferpromenade aus oder während Schiffsrundfahrten auf den Oberseen bis zum Müritz-Nationalpark, welche vom kleinen Röbeler Hafen an der Binnenmüritz starten.
Auch Wanderer und Radfahrer kommen in Röbel und in dessen hügeligen, wiesen-, feld- und walddurchwachsenen Umgebung auf ihre Kosten. Entlang der ausgewiesenen Routen begegnen betagte Gutshäuser, Hünengräber und mächtige Eichen. Die bedeutendsten Naturmonumente befinden sich mit der knapp 1000-jährigen Kroneiche im Glienholz (9,50 Meter Stammesumfang) und mit der 1816 zu Ehren der Gefallenen der Napoleonischen Befreiungskriege gepflanzten Friedenseiche vor der Nicolaikirche nahe des Röbeler Marktplatzes.

Der Anblick der Altstadt mag Besuchern nun ähnlich imponieren wie die allgegenwärtige Präsenz der Müritz.
Nicht nur besitzt Röbel mit seiner 1275 geweihten Stadtkirche St. Nicolai und seiner Pfarrkirche St. Marien (13. Jh.) mit begehbarem Aussichtsturm (19. Jh.) auf dem Tempelberg der slawischen Müritzer zwei für die Größe der Stadt überdimensionale Bachsteinkirchen. Zudem schmücken eine Fülle prächtiger Fachwerkhäuser die Straßenzüge des historischen Zentrums (u.a. Synagogengebäude mit Ausstellung zur Geschichte der Juden in Mecklenburg).
Ebenfalls zum historischen Erbgut der Stadt zählen das klassizistische Rathaus, Fragmente der Stadtmauer am Mönchteich, die restaurierte Windmühle auf dem Burgberg aus dem frühen 19. Jahrhundert, der sanierte Wasserturm von 1912 (erster Stahlbetonbau in Norddeutschland) als auch das Open-Air-Bahnhofsmuseum und das Stadtmuseum Heimatstuben im Haus des Gastes.