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Schloss Güstrow

Karte / Lageplan Güstrow

Das Schloss Güstrow
Das Schloss Güstrow

Schloss Güstrow
Schloss Güstrow

Schlossgarten Schloss Güstrow
Der Schlossgarten

Eine Kleinstadt zwar, nennt Güstrow gleichwohl eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke Norddeutschlands ihr Eigen. An Ort und Stelle einer früheren slawischen Burganlage, welche erstmals im Jahre 1307 im Besitz der Fürsten von Werle urkundliche Erwähnung fand, begann Mitte des 15. Jahrhunderts infolge eines Brandes die Transformierung von der Burg zum Schloss unter den neuen Eigentümern, den Herzögen von Mecklenburg.
So verpflichtete Herzog Ulrich für die repräsentationswürdige Umgestaltung seines neuen Wohnsitzes den italienischstämmigen Architekten Franz Parr aus Schlesien.

Im Laufe des 16. Jahrhunderts um den Eingangsflügel auf der Westseite und die westliche Hälfte des zum Garten ausgerichteten Südflügels sowie um den Nord- und Ostflügel erweitert, kam die Schlossanlage dennoch erst 1671 mit der Errichtung des Torhauses und der Schlossbrücke zur Vollendung.
Von 1628 bis 1630 zwischenzeitlich wallensteinscher Hof und ab 1695 mit Erlöschen der Linie Mecklenburg-Güstrow nur noch Nebenresidenz der Herzöge von Mecklenburg, diente das Schloss Güstrow ab 1800 als Kriegslazarett und ab 1817 als Landesarbeitshaus, ehe es im 20. Jahrhundert zum Altenheim umfunktioniert wurde.

Von 1963 bis 1978 umfassend restauriert, zeigt sich der aufwendig verputzte Backsteinbau über italienische und französische Elemente der Renaissancearchitektur hinaus sowohl von älteren deutschen Schlössern inspiriert (z.B. Meißen, Torgau, Heidelberg), wie beispielsweise die zahlreichen Türme verdeutlichen, als auch von antiken Formen (v.a. Säulenordnung, Rustika). Bemerkenswert ist ferner das Wiederkehren der Muster des Außenbaus an den Deckenstukkaturen und in den Mustern der Fußböden im Inneren des Schlosses.

Heute ein Standort des Staatlichen Museums Schwerin, können Besucher nicht nur die Repräsentationsräume besichtigen, sondern auch antike bis moderne Kunst sowie eine Jagd- und Prunkwaffenausstellung aus der Sammlung der mecklenburgischen Herzöge bestaunen. Nicht minder beachtlich ist der restaurierte Schlosspark, seinerseits einer der eindrucksvollsten Renaissancegärten Deutschlands.

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