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Stolpe

Karte / Lageplan Stolpe

Gutshaus Stolpe
Gutshaus Stolpe

Peenetal
Im Peenetal

Unmittelbar am Ufer der Peene liegt die Gemeinde Stolpe (ca. 360 Einwohner) mit ihren Ortsteilen Stolpe, Neuhof, Grüttow und Dersewitz. In den Geschichtsbüchern erstmals 1136 erwähnt, erlangte Stolpe seinen größten Ruhm durch sein Kloster und als Wegbereiter für die Christianisierung Pommerns. Bereits 1153 gegründet, zunächst zum Benediktinerorden gehörig, später zum Zisterzienserorden, gilt das ehemalige Kloster Stolpe als das älteste im ursprünglichen Pommern und als Vorbild für weitere Klöster im Baltikum.
In Richtung Anklam gelegen, ist das Kloster heute eine Ruine. Überreste der Klosterkirche können noch besichtigt werden. Literarisches Aufsehen erregte Stolpe als Schauplatz der „Urgeschicht von Meckelnborg“ des Dichters Fritz Reuter. Reuter selbst ist im späteren 19. Jahrhundert in Stolpe gewesen und reflektierte seine Eindrücke aus der Sicht von Inspektor Knitschky und Gutsmamsell Caroline Neukirch, denen zu Ehren auf dem örtlichen Friedhof zwei gusseiserne Grabkreuze gesetzt wurden.
Der Chronik zufolge gehörte der Ort einschließlich Gut bis zum Zweiten Weltkrieg der Familie von Bülow bzw. der Familie Maltzan. Das Gut und der Gutshof ist seit 1994 wieder im Besitz eines Nachfahren und wird gastwirtschaftlich genutzt. Weitere bemerkenswerte Eckpunkte im Ort sind die Wartislaw-Gedächtniskirche aus dem Jahr 1893 und die Kirche Grüttow.
Interessierte erhalten vom historisch gewandeten Fährmann und von der Fremdenführerin weitere Einsichten in die Ortsgeschichte. Landschaftlich glänzt Stolpe vor allem aufgrund seiner Nähe zur Peene, dem sogenannten Amazonas des Nordens. An dessen Südufer verkehrt eine handbetriebene Personenfähre. Ideal als Startpunkt für Wasserwanderungen, können am hiesigen Wasserwanderrastplatz Boote geliehen werden.

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