Der Müritz-Nationalpark ist der größte Binnen-Nationalpark Deutschlands, mit einer Fläche von über 300 km². Der Park ist verkehrstechnisch aus allen Richtungen gut zu erreichen, verfügt über verscheidene Eingangsbereiche und ist durchzogen von einem sehr gut ausgeschilderten Wander- und Radwegenetz. Dadurch bieten sich vielseitige Möglichkeiten, die Landschafstformen und die Natur des Nationalparks mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu entdecken. Nachfolgend wird ein Auszug von möglichen Wandertouren insbesondere im an der Müritz gelegenen Teil des Nationalparks vorgestellt. Natürlich sind alle Wanderwege auch als Radtour erlebbar.
Auf diesem Wanderweg ist eine abwechslungsreiche, durch Wiesen und Wälder geprägte Landschaft erlebbar. Seeufer, Weideflächen und Waldränder ermöglichen die Beobachtung diverser Vogelarten, von Greifvögeln etc. und vom Fischadler, welcher in der Region sein Horst hat. Vom Beobachtungsstand am Rederangsee aus beietn sich interessante Aussichten auf den See, mit etwas Glück kann man hier den Fischadler auch jagen sehen. Der kleiner Janker See ist der klarste See im Müritz-Nationalpark.
Auf dieser kleinen Wanderung können Sie die Umgebung des ehemaligen Gutsdorfes und des Nationalparkeingangs Federow kennen lernen. Vom nördlichen Dorfrand führt der Weg durchs Nationalpark-Eingangstor an Wiesen vorbei, dann in Richtung Osten zum Hofsee, am Seeufer entlang bis zum Wald. hier befindet sich ein Beobachtungsstand mit Blick auf den See. Von dort geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.
Wenn Sie das Gutschaus und die Hörspielkirche in Federow hinter sich gelassen haben, führt der Weg über einen Erddamm, steigt danach an und führt zum Waldrand und in Richtung Sichtschirm. Auf einer Anhöhe haben Sie einen guten Blick auf das Fischadlerhorst, welches sich auf einem Hochspannungsmast befindet. Von hier aus können Sie die An- und Abflüge des Fischadlers beobachten.
Die Boeker Senderwiesen haben Ihren Namen aufgrund einer funkanlage, welche sich zu Zeiten des 2. Weltkrieges hier gefand. Auf den ausgedehnten Wiesenflächen sind diverse Greifvögel, Graugänse und mit etwas Glück auch Kraniche zu beobachten. der abwechslungsreiche Weg führt durch Kiefern- und Buchenwälder.
Auf etwa halbem Wege befindet sich ein Beobachtungsstand am Müritzufer.
Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die Dorfschmiede Speck. Der Weg ist gesäumt von einigen uralten Eichen. Wenn Sie den Abschnitte entlang der Wiese hinter sich gelassen haben, empfiehlt sich ein Abstecher zum Priesterbäker See.
Vom asphaltierten Weg zweigt der Aufstieg zum ca. 100 Meter hohen Käflingsberg ab. Auf der Anhöhe befindet sich der Käflingsberturm, dessen 31 Meter hohe Aussichstplattform einen wunderbaren Rundumblick bietet.