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Heimatmuseum Grimmen

Karte / Lageplan Grimmen

Schon vor dem Krieg besaß Grimmen ein Heimatmuseum. Auf dem Boden des Rathauses präsentierte es auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Otto Waterstradt seit 1929 eine umfangreiche Sammlung.
Nach Kriegsende kam der Museumsbetrieb allmählich zum Erliegen. Einzelne Ausstellungsstücke siedelten in die größeren Museen der Umgebung über. Der Heimatforscher Gerhard Strübing war es schließlich, das städtische Museum zu reanimieren versuchte. Wiedereröffnet wurde das Heimatmuseum Grimmen 1987 anlässlich der 700-Jahrfeier der Stadt im sogenannten Mühlentor, eines der drei Stadttore der mittelalterlichen Befestigungsanlage Grimmens. Auf zwei Ebenen des Torgebäudes sowie im „Wiekhaus“ in der Mühlenstraße gibt es Alltagsgegenstände aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu sehen (z.B. Stickmustertücher, Haubenschachteln, Textilien, Accessoires, Vereinsfahnen). Darüber hinaus werden landwirtschaftliche Geräte, Werkzeug und Repräsentationsstücke der Handwerksinnungen (u.a. Laden, Schaffhölzer, Willkomm-Pokal der Zimmerer Grimmens) sowie Statuten und Innungsrollen ausgestellt. Besonders anschaulich ist die historische Schusterwerkstatt.
Ergänzt wird der Museumsbestand um eine Fossilien- und Mineraliensammlung mit Schwerpunkt auf der Geschichte der Erdölindustrie und dem Liaston-Abbau in Grimmen. Die Landschaftsgemälde- und Grafiksammlung zeigt städtische und regionale Motive, während die frühgeschichtliche Ausstellung Steingeräte und Keramikfunde aus der Altstadt und dem Umland. Für tiefere Einsicht in die Geschichte der Stadt Grimmen lohnt sich ein Blick in die hauseigene Museumsbibliothek und ins Archiv. 

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